Energiekrise voraus: Kommunen sparen an der Straßenbeleuchtung

18. Mai 2022
Energiekrise voraus: Kommunen sparen an der Straßenbeleuchtung
Wirtschaft
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Weimar/Mainz. Die neue Energiekrise wirft ihre Schatten voraus: nachdem bereits die ersten Schwimmbäder dazu übergegangen sind, das Wasser in ihren Becken weniger zu heizen, beginnen nun auch die ersten Stadtverwaltungen, an der Straßenbeleuchtung zu sparen.

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Eine reduzierte Straßenbeleuchtung sei „eine Idee im Bündel der möglichen Maßnahmen“, die in Kommunen diskutiert werde, ließ Alexander Handschuh vom Deutschen Städte- und Gemeindebund dieser Tage verlauten. Für viele Städte kommt ein weiteres Herunterfahren der Straßenbeleuchtung allerdings nicht mehr infrage, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab.

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Dennoch: Weimar etwa wird die Dauer seiner Straßenbeleuchtung ab dem 1. Juni reduzieren: die Straßenlaternen werden künftig in der Sommerzeit 30 Minuten später ein- und 30 Minuten früher ausgeschaltet. In den Wintermonaten wird die ursprüngliche Beleuchtungszeit um jeweils 10 Minuten reduziert, wie die Stadt mitteilte. In Halle in Sachsen-Anhalt sagte eine Sprecherin der Stadtwerke, derzeit sei zwar noch keine kürzere Leucht-Dauer der Stadtbeleuchtung nötig – „allerdings bereiten auch wir uns darauf vor“.

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In Mainz wiederum wird über weitere Reduzierungen bei der Beleuchtung von Fuß- und Radwegen diskutiert. In Darmstadt wurden ein Radweg in der Stadt und auch eine bereits fertiggestellte Teilstrecke des Radschnellwegs Frankfurt – Darmstadt mit speziellen Sensoren ausgestattet: die Lampen reagieren auf Bewegung und werden nur heller, wenn ein Radfahrer oder Fußgänger vorbeikommt, und dunkeln danach wieder ab. (rk)

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2 Kommentare

  1. Gelbspötter sagt:

    Tolle Idee! Das hilft dabei, die Weiber bei Dunkelheit von der Strasse zu kriegen und die Anderen, auch z.B. hundeausführende Rentner, brechen sich durch die im Dustern herumliegenden E-Roller zuverlässig Hals und Gräten.

  2. Paul Buchfeld sagt:

    Die Energiesparmaßnahmen kennt man doch noch. Anfang der 80er als die Zeitumstellung
    in Sommer- und Winterzeit eingeführt wurde, tat man es um Strom zu sparen. Durch die Zeitumstellung waren die Tage länger. Auch die Ampeln wurden ab 22 Uhr abgeschaltet.
    Was letztendlich eine gute Idee war. Warum brauch man auch Ampeln wenn Abends eh weniger Steraßenverkehr ist? Die frühzeitigen Ampelabschaltungen wurden aber in einigen Straßen wieder rückgängig gemacht um so Autofahrer daran zu hinden schneller zu fahren als erlaubt.

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