Russische Außenamtssprecherin: „Baerbock ist entweder dumm oder betreibt Irreführung der Öffentlichkeit“

17. Mai 2022
Russische Außenamtssprecherin: „Baerbock ist entweder dumm oder betreibt Irreführung der Öffentlichkeit“
International
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Moskau/Berlin. Rußland hat die Verantwortung für die hohen Lebensmittelpreise zurückgewiesen und auf entsprechende Vorwürfe von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock scharf reagiert. Die Preise stiegen wegen der westlichen Sanktionen, schrieb die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa am Samstag auf ihrem Telegram-Kanal. „Wenn man das nicht versteht, ist das entweder ein Zeichen von Dummheit oder für die bewußte Irreführung der Öffentlichkeit“, wandte sie sich an Baerbock.

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Ein weiterer Grund für die globale Nahrungsmittelkrise liege zudem im Zerfall der Staatlichkeit der Ukraine – auch dies habe der Westen zu verantworten. „Daran sind unter anderem die Vorgänger von Frau Baerbock schuld, die sich nicht nur in die Situation im Land eingemischt haben, sondern die Innen- und Außenpolitik der Ukraine per Hand gestaltet haben“, erklärte Sacharowa mit Blick auf die jahrelange westliche Einmischung in der Ukraine nach deren pro-westlichem Frontwechsel im Jahr 2014.

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Baerbock hatte zuvor beim G7-Treffen an der Ostsee ihre Besorgnis über eine bevorstehende Hungerkatastrophe in der Welt geäußert. Sie warf Rußland in diesem Zusammenhang vor, Seehäfen der Ukraine zu blockieren und damit den Getreideexport zu verhindern.

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Mit der fachlichen Kompetenz des bundesdeutschen Regierungspersonals war vor wenigen Tagen bereits die AfD-Bundessprecherin Alice Weidel scharf ins Gericht gegangen. Sie hatte mit Blick auf das von der Ampel-Regierung geplante Öl- und Gas-Embargo in Zweifel gezogen, daß das Regierungspersonal die Folgen seiner Politik überhaupt abschätzen könne; es handle sich um ein „intellektuelles Problem“, und die Folgen der „Bildungskatastrophe“ schlügen durch. Es sei „wirklich dramatisch, wie doof die Entscheidungsträger sind“, hatte Weidel wörtlich gesagt. (mü)

Bildquelle: Wikimedia/boellstiftung – https://www.flickr.com/photos/44112235@N04/49638476453/Foto: Stephan Röhl/CC BY-SA 2.0

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7 Kommentare

  1. Claus Krebs sagt:

    Verstehe ich jetzt nicht. Wo gibt es in diesem Artikel eine inhaltliche Auseinandersetzung damit, dass Russland mit dem Angriffskrieg auf die Ukraine offenbar die Produktion sowie mit der Seeblockade von Odessa die Verschiffung des bereits vorhandenen Getreides verhindert. Einfach nur die Worte der russischen Außenamtssprecherin wiederholen ist kein Journalismus.
    Jedem der sich auch nur ein bisschen mit dem Thema beschäftigt wird sehr schnell klar, dass der russische Angriffskrieg einen großen Einfluss auf die Verfügbarkeit von Getreide weltweit hat.

    • Jörg Becker sagt:

      Das ist totaler Unsinn.
      4% des Getreides kommen aus der Ukraine.
      18% oder sogar mehr aus Russland die wegen der Sanktionen nicht geliefert werden können.
      Man nimmt eine Volkswirtschaft in Sippenhaft!
      Ganz zu schweigen von anderen Waren.

  2. Brigitte sagt:

    Leider kann man mit den grünen nichts anfangen, erst das blaue vom Himmel versprechen und dann stellt sie sich als größte Kriegstreiber Partei heraus, warum wird sich eigentlich in jedes Land eingemischt, das gab es doch frueher auch nicht, man sollte die Grenzen von vor 89 wieder herstellen, nur mit einer anderen regierungsstradegie fuer die DDR, denn die alten manner waren auch nicht mehr tragbar. Doch so wie die Lage jetzt ist, ist es bereits fünf nach zwölf.

  3. Bernd Sydow. sagt:

    Wenn ich mich recht erinnere, sagte Bundesaußenministerin Baerbock vor einiger Zeit sinngemäß, ihr sei bewußt, daß die scharfen Sanktionen gegen die Russische Föderation auch Deutschland (Industrie, Wirtschaft, Bevölkerung) erheblichen Schaden zufügen würden, aber sie sei überzeugt(!), daß unsere Bürgerinnen und Bürger für die Beteiligung der Bundesregierung an diesen Sanktionen Verständnis haben.

    Nun, ich würde das nicht als ein Zeichen der Dummheit bezeichnen, wohl aber als Ausdruck einer linksgrünen Gewissenlosigkeit, mit der die Öffentlichkeit bewußt in die Irre geführt wird. Indem sie (Baerbock) den Deutschen unterstellt, für die Deutschland schädigende Politik der „Ampel“-Regierung „Verständnis“ zu haben, stellt sie deren Politik ganz in Merkelscher Manier als „alternativlos“ dar und entledigt sich damit für selbige jedweder Verantwortung.

    Und unsere Entscheidungsträger sind keineswegs „doof“, wie Alice Weidel meint, sondern weitgehend gewissenlos und bedacht auf eigene Vorteile, und sie wissen genau, was sie tun!

  4. Potzblitz sagt:

    Dumm aber gemeingefährlich, hätte die Sprecherin ergänzen sollen.

  5. Jürgen Rossel sagt:

    Nehme an beides!

  6. Ralf Beez oberfeldwebel der Reserve sagt:

    Sie ist beides in Personalunion !

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