Trotz Verleumdungsklage der Staatsanwaltschaft: Gil Ofarim will diskriminiert worden sein

6. Mai 2022
Trotz Verleumdungsklage der Staatsanwaltschaft: Gil Ofarim will diskriminiert worden sein
Kultur & Gesellschaft
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Leipzig. Pop-Sternchen Gil Ofarim kann es nicht lassen: der ansonsten eher unbekannte Musiker, der im Oktober letzten Jahres Opfer einer „antisemitischen“ Diskriminierung in einem Leipziger Hotel geworden sein will, bleibt bei seiner Darstellung – obwohl die Ermittler seine Version der Geschichte nicht für glaubwürdig halten. Die Staatsanwaltschaft hat Anzeige wegen Verleumdung gegen Ofarim erstattet.

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Schon seit geraumer Zeit prüft das Leipziger Landgericht nun, ob es die Klage der Staatsanwaltschaft gegen Ofarim zulassen wird.

Der Musiker hatte zunächst selbst Anzeige gegen einen Hotelangestellten erstattet, der ihn angeblich beim Einchecken brachial diskriminiert und ihn zum Abnehmen seines an einem Kettchen getragenen Davidsterns aufgefordert haben soll. Der Hotelier war daraufhin von der Hotelleitung vorübergehend suspendiert worden. Allerdings förderte das Video einer Sicherheitskamera später zutage, daß Ofarim am fraglichen Tag überhaupt kein Davidstern-Kettchen getragen hatte und auch nicht „antisemitisch“ brüskiert worden war.

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Trotz der Verleumdungsklage der Leipziger Staatsanwaltschaft will Ofarim nicht von seiner – offenkundig unglaubwürdigen – Version der Geschichte Abstand nehmen. Sein Anwalt erklärte jetzt: „Herrn Ofarim ging es ursprünglich ohnehin nicht darum, jetzt hier eine einzelne Person verantwortlich zu machen, sondern ihm ging es darum, auf etwas aufmerksam zu machen, was ihm passiert ist und was er für inakzeptabel hält in den heutigen Zeiten.“ Der Fall wird die Boulevardblätter weiter beschäftigen. (rk)

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4 Kommentare

  1. Harry Schneider CYYZ sagt:

    Abi geh nach Israel dort ist alles perfect

    • Omas Bioladen sagt:

      Gil ist der Sohn von Abi (1937–2018) und dessen dritter Ehefrau Sandra Hirt.

      Abi Ofarim (hebräisch אבי עופרים Avi Ofarim; geboren am 5. Oktober 1937 als Abraham Reichstadt in Tel Aviv-Jaffa;[1] gestorben am 4. Mai 2018 in München-Schwabing) war ein israelischer Sänger, Gitarrist, Musikproduzent, Tänzer und Choreograph. Er wurde von 1959 bis 1969 zusammen mit seiner damaligen Frau Esther als Teil des Gesangsduos Esther & Abi Ofarim international bekannt und erhielt im Laufe seiner Karriere 59 Goldene Schallplatten.

      Abi Ofarim starb 2018 nach langer schwerer Krankheit im Alter von 80 Jahren in seiner Wohnung in München-Schwabing. Er wurde auf dem Neuen Israelitischen Friedhof in München-Freimann beigesetzt.

  2. Müller sagt:

    Bitte korrigieren Sie die Überschrift und den Artikel: der Mann um den es geht heißt Gil Ofarim und nicht Abi Ofarim

  3. Omas Bioladen sagt:

    Hätte die US-Hotelkette Eier, würde sie Ofarim an ihrem Stammsitz in den USA auf Schadensersatz verklagen. Da kämen schnell mal zig Millionen auf den Rotzlümmel zu. Aber wer weiß wem der Schuppen gehört. Vermutich auch einmem von denen.

    Westin Hotels & Resorts ist eine Hotelmarke der Starwood Hotels & Resorts Worldwide. Sie gehört Marriott International

    Kritik
    Im Oktober 2007 wurde Marriott International gemeinsam mit anderen internationalen Hotelketten „für das Sammeln und zentrale Speichern höchstpersönlicher Informationen über ihre Gäste ohne deren Wissen“ mit dem Negativpreis Big Brother Award in der Kategorie Verbraucherschutz ausgezeichnet.

    Datenleck bei der Marriott-Tochter Starwood
    Im Dezember 2018 wurde bekannt, dass sich Unbekannte zwischen 2014 und Mitte September 2018 Zugang zu einer Datenbank der Marriott Tochter Starwood verschafften und Daten entwendeten. Betroffen sind unter anderem Hotels der Marken Sheraton, Westin und Le Méridien. Das Datenleck betrifft 500 Millionen Gäste von über 6.000 Hotels in über 120 Ländern. Kompromittiert wurden u. a. auch besonders sensible personenbezogene Daten, wie Namen, Mailadressen, Geburtsdaten, Passnummern, Kontoinformationen und Kreditkartennummern mit Ablaufdatum.

    Hier macht der Gil mit seinem Theater mehr wirbel als der Diebstal von Daten von über 500 Millionen Gästen. Herzlichen Glückwunsch.

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