Wegen massiver Lieferungen an Kiew: US-Rüstungsbetriebe warnen vor Engpässen

30. April 2022
Wegen massiver Lieferungen an Kiew: US-Rüstungsbetriebe warnen vor Engpässen
Wirtschaft
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Washington. Mit ihren massiven Waffenlieferungen an die Ukraine schießen sich einige westliche Länder selbst ins Bein. Nicht nur Deutschland droht durch seine Materiallieferungen die eigenen Verteidigungskapazitäten zu sabotieren. Jetzt werden auch in den USA Sorgen lauter, daß die Vorräte an bestimmten Waffen gefährlich knapp werden. Führende US-Waffenproduzenten warnen, es werde eine ganze Weile dauern, die Bestände wieder aufzufüllen.

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So warnte der Vorstandsvorsitzende des US-Rüstungslieferers Rayrheon, Greg Hayes, jetzt davor, das Unternehmen werde nicht in der Lage sein, die Bestände des US-Militärs an bestimmten Flugabwehrwaffen für mindestens mehrere Jahre aufzustocken. Auch ein Mangel an elektronischen Komponenten zeichne sich ab. Auf der vierteljährlichen Konferenz zur Ertragslage des Unternehmens sagte Hayes: „Wir müssen einen Teil der Elektronik des Flugkörpers und des Suchkopfes neu entwickeln. Das wird uns ein wenig Zeit kosten.“

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Hayes bezog sich dabei insbesondere auf die tragbare Luftabwehrrakete FIM-92 „Stinger“, die das Pentagon in großen Stückzahlen an die Ukraine geliefert hat. Die Panzerabwehrrakete FGM-148 „Javelin“, die die USA ebenfalls nach Kiew geliefert haben, wird gemeinsam mit Lockheed Martin produziert, einem weiteren führenden US-Waffenhersteller. Ukrainische Vertreter teilten Washington vor einigen Wochen mit, man benötige jeden Tag 500 Raketen vom Typ „Stinger“ und „Javelin“.

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Raytheon hatte seit fast 20 Jahren keine „Stinger“-Raketen mehr für das US-Militär produziert, und die Waffen, die an die Ukraine geliefert wurden, stammen aus Lagerbeständen. Auch die stellvertretende US-Verteidigungsministerin Kathleen Hicks räumte ein, Raytheon verfüge nur über „einen sehr begrenzten Bestand an Material für die Stinger-Produktion“. Das Pentagon versuche „aktiv, einige der Materialien zu beschaffen“.

Hayes sagte, er rechne nicht damit, daß das Pentagon vor 2023 oder 2024 „große“ Nachschubaufträge für beide Raketen erteilen werde. (tw)

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Ein Kommentar

  1. Berlin 59 sagt:

    Es ist schon gut wenn die älteren Waffen und Munitionsbestände verbraucht werden. Es gibt genug Hersteller für ein Mann Flugabwehr Raketen. Die Stinger ist nur die bekannteste. Damit wurde die Sowjetunion in Afganistan erfolgreich bekämpft. Und jetzt ist eben Russland nach seinen Überfall auf die Ukraine fällig. Alles so schön ausgedacht die Theoretiker von der Sozialistischen Konterrevolution, die Spitzenagenten aus verschiedenen BRD Parteien über Jahrzehnte richtig platziert und jetzt versagt der Schlägertyp, so ein Mist aber auch. Bin ja gespannt wann die Russen ihre T64 auspacken. Wenn die auftauchen dürften die Russen am Ende sein.

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