Budapest. Kurz nach Schließung der Wahllokale am Sonntag um 19 Uhr deutet sich bei der ungarischen Parlamentswahl ein Sieg für die Regierungspartei Fidesz unter Ministerpräsident Orbán an. Das geht aus einer Nachwahlbefragung des Institutes Medián hervor, wie das ungarische Staatsfernsehen am Sonntagabend meldete.
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Demnach erhielte Fidesz 121 und das Oppositionsbündnis 77 der 199 Parlamentssitze. Fidesz würde damit das vierte Mal in Folge siegen, aber diesmal die Zwei-Drittel-Mehrheit verfehlen.
Laut der Befragung, die vom Privat-TV-Sender RTL Klub veröffentlicht wurde, würden weder die rechte Partei „Mi Hazánk“ (Unsere Heimat) noch die Satirepartei „Partei des zweischwänzigen Hundes“ (MKKP) den Einzug ins Parlament schaffen. Den auf die 199 fehlenden einen Sitz würde ein Vertreter der deutschsprachigen Minderheit erhalten, der bereits in den vergangenen Jahren immer mit Fidesz gestimmt hatte.
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Die Wahlbeteiligung lag nach Angaben der Wahlbehörde (NVI) um 18.30 Uhr bei 67,8 Prozent und damit knapp hinter den Werten von vor vier Jahren. Insgesamt dürfte es die dritthöchste Beteiligung seit 1990 werden, nach 2002 (70,53 Prozent) und 2018 (70,22 Prozent).
Im Nachgang zur Wahl könnte es in Ungarn noch spannend werden. Wie das ungarische Nachrichtenportal „Mandiner“ recherchiert hat, setzt sich die zur Wahlbeobachtung nach Ungarn eingeladene OSZE-Delegation zu einem Gutteil aus Organisationen zusammen, die entweder mit der EU, der westeuropäischen Linken oder der Open Society-Foundation des „Philanthropen“ und Großspekulanten George Soros verbandelt sind. „Mandiner“ nennt etwa die Leiterin der OSZE-Wahlabteilung, Meaghan Fitzgerald, die ehemalige Stipendiatin am Carter Center – ebenfalls ein Partner der Open Society Foundation – war. Auch die OSZE-Sprecherin Katya Andrus absolvierte die Soros-Universität CEU und berichtete als „freie Journalistin“ für die internationale linke Presse wie den „Guardian“ oder den „Economist“.
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Beobachter wollen nun nicht ausschließen, daß die OSZE nach einem zu erwartenden Wahlsieg der Fidesz eine Wahlbetrugs-Kampagne wie etwa in Weißrußland vom Zaun bricht, um das Vertrauen der Ungarn in die Wahlen zu erschüttern und den Boden für weitere Wühlarbeit gegen die Regierung Orbán zu bereiten. (mü)
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Erfreulicher Weise hat Fidesz die 2/3 Mehrheit erreicht und die Partei „Unsere Heimat“ hat 6% der Stimmen errungen. Supersattes Ergebnis für die Rechten Parteien. Wenn das keine frohe Botschaft ist! Jetzt noch ein gutes Ergebnis bei den Wahlen in Frankreich und Europa kommt langsam auf einen vernünftigen Weg zurück.
Herzlichen Glückwunsch an Herrn Orban, ein wirklich wohlverdienter Sieg
für das ungarische Volk, das keine deutschen Zustände im Land will !
Die OSZE, ist ein absolut uglaubwürdiger Haufen. In Deutschland, wo es nachweislich mehrfach Ungereimtheiten und Wahlbeeinflussung gegeben hat, war von dieser privatwirtschaftlichen Interessenvertretung, u.a. der Amerikaner, weit und breit nichts zu hören oder zu sehen. Aber nach Afrika und andere unliebsame Länder, reisen die aber gerne zu tausenden um oft legal und friedlich gewählte Regierungen zu terrorisieren. Der Versuch alleine demokratische Wahlen zu torpedieren und den Willen von millionen von Wählern als unglaubwürdig darzustellen muss verurteilt zu werden.