Böse Enttäuschung für Baerbock: Ukrainer kehren freiwillig zurück in die Heimat

4. April 2022
Böse Enttäuschung für Baerbock: Ukrainer kehren freiwillig zurück in die Heimat
International
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Foto: Symbolbild

Berlin/Kiew. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) steht eine herbe Enttäuschung bevor. Noch am Wochenende schwor sie die Öffentlichkeit auf bis zu zehn Millionen ukrainischer Flüchtlinge ein, die nach Deutschland kommen könnten und die natürlich „alle“ aufgenommen würden. Doch jetzt sieht es danach aus, als würden ihr die Ukrainer einen Strich durch die Rechnung machen.

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Seit Kriegsbeginn am 24. Februar sollen 3,9 Millionen Ukrainer ihre Heimat verlassen haben. Rund 272.000 sollen bis zum 28. März in Deutschland untergekommen sein. Aber nun kehrt sich der Trend um – viele machen sich auf den Rückweg.

So verzeichnet der polnische Grenzschutz 510.000 Ukrainer aus dem Ausland, die mittlerweile in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Die Mehrheit, so der Sprecher der Grenzpolizei, Andrij Demtschenko, seien Männer, die dabei helfen wollen, ihre Heimat mit der Waffe in der Hand zu verteidigen. Doch seit dem letzten Wochenende machen sich auch immer mehr Frauen mit Kindern und Alten wieder auf den Weg nach Hause. Die Autoschlangen bei der Einreise in die Ukraine sind mittlerweile länger als bei der Ausreise.

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Die Lage im Großteil des Landes ist ruhig, nur Städte und Regionen im Osten und Süden sind derzeit noch stark umkämpft. (mü)

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3 Kommentare

  1. Pringtz sagt:

    Ey, Ich knapps noch an: „Freiwillig“ ist als Klassenauftrag zu verstehen.

  2. Frank Pumpernikel sagt:

    Das ist der große Unterschied zu 2015. Heute kommen die angepriesenen Frauen mit Kindern auf der Flucht, deren Männer zu Hause für ihr Land kämpfen.
    2015 kamen lauter Feiglinge die nur ihre Haut retten wollten und ihre Familie zurück ließen.
    Für die Grünen ist das ein Alptraum, zeigt es doch ganz deutlich was echte Kriegsflüchtlinge sind, der Kontrast zu den damaligen Goldstücken könnte kaum größer sein.
    Deshalb ist auch EU-weit die Flüchtlingswelle kein Problem und keiner will die Grenzen zu machen.

    • Winnetou Apatschi sagt:

      So sehe ich das auch. Allerdings gehe ich sogar noch weiter: 2015 kam eine muslimische Invasion, die unsere Hilfsbereitschaft als Waffe gegen uns benutzt.

      Wir finanzieren denen auch noch unsere Verdrängung.

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