Trotz steigender Infektionszahlen: In Ungarn wächst der Widerstand gegen die Impfpflicht

27. Januar 2022
Trotz steigender Infektionszahlen: In Ungarn wächst der Widerstand gegen die Impfpflicht
International
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Budapest. Ähnlich wie Rußland setzt auch Ungarn unter Regierungschef Orbán auf eine Corona-Impfpflicht. Aber auch in Ungarn wächst wie im benachbarten Österreich, wo die Impfpflicht ab dem 1. Februar gelten soll, der Widerstand – trotz angeblich rapide steigender Infektionszahlen. Am letzten Wochenende sollen insgesamt 40.000 neue Fälle registriert worden sein, fast doppelt so viele wie in der Vorwoche.

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Doch die Impfbereitschaft wächst nicht, im Gegenteil: laut einer im Januar durchgeführten Umfrage hat die Ablehnung einer möglichen Corona-Impfpflicht im Vergleich zum November zugenommen. 59 % der Befragten sprachen sich gegen eine Pflichtimpfung gegen das Coronavirus aus, während es im November noch 44 % waren, berichtet das ungarische Portal Napi.hu. Wie auch im Herbst stimmten eher ältere Menschen, Hochschulabsolventen und Budapester Einwohner überdurchschnittlich häufig für eine mögliche Impfpflicht.

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Im November sprachen sich immerhin noch 39 Prozent der Bevölkerung für eine Impfpflicht aus. Weitere 17 Prozent hätten ihre Einführung akzeptiert, wenn sie an bestimmte Berufsbranchen gebunden gewesen wäre.

Noch am stärksten sind die Impfpflicht-Befürworter in der Hauptstadt Budapest mit 54 Prozent, während sich in den Komitats-(=Bezirks-)Städten nur 35 Prozent dafür erwärmen können.

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Die Regierung unter Ministerpräsident Orbán hat die Impfpflicht bislang noch nicht formell auf den Weg gebracht. Allerdings hat Orbán wiederholt durchblicken lassen, daß man über kurz oder lang vermutlich nicht an einer Impfpfllicht vorbeikommen werde. (mü)

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