Strategische Partnerschaft: Rußland und Iran rücken enger zusammen

22. Januar 2022
Strategische Partnerschaft: Rußland und Iran rücken enger zusammen
International
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Moskau. Im Windschatten der aktuellen Ukraine-Krise haben Rußland und Iran eine Vertiefung ihrer strategischen Zusammenarbeit beschlossen. Das ist die Quintessenz eines Besuches des iranischen Präsidenten Raisi in Moskau. Das Treffen wird von Beobachtern als Raisis wichtigster offizieller Auslandsbesuch seit seinem Amtsantritt im August eingeschätzt. Es ist zudem der erste Besuch eines iranischen Präsidenten in Rußland seit 2017.

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Schon bei der Begrüßung seines Amtskollegen aus Teheran unterstrich Kremlchef Putin die wichtige Rolle des Iran im Rahmen der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ), wo Teheran derzeit einen Beobachterstatus innehat. Er fügte hinzu, daß sich die Beziehungen Irans zur Eurasischen Wirtschaftsunion auf der Grundlage des Interimsabkommens entwickeln. „Wir arbeiten aktiv daran, eine Freihandelszone zwischen Iran und unserer Organisation zu schaffen“, erklärte Putin. Der Prozeß einer Vollmitgliedschaft des Iran in der SOZ wurde kurz nach dem Amtsantritt von Raisi eingeleitet.

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Auch der Gast aus Teheran unterstrich: „Wir haben keine Beschränkungen beim Ausbau der Beziehungen zu Rußland und wollen strategische Beziehungen zu Moskau aufbauen.“ Iran sei bestrebt, das Volumen der Handelsbeziehungen mit Rußland zu erhöhen.

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Der iranische Außenminister Hossein Amir-Abdollahian hatte bereits im Vorfeld des Treffens erklärt, daß die neue Regierung in Teheran einem „neuen Fahrplan“ folge, um die Beziehungen zu Moskau zu vertiefen. Er fügte hinzu, daß Iran und Rußland entschlossen seien, ihr 20-jähriges Kooperationsabkommen zu aktualisieren, das sie 2001 unterzeichnet hatten. Die Raisi-Regierung sei willens, „die Zusammenarbeit mit Rußland in einem bilateralen oder multilateralen Format weiter auszubauen“, schrieb Amir-Abdollahian in einem Artikel für den persischen Ableger der Nachrichtenagentur „Sputnik“. (mü)

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Ein Kommentar

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