Russischer Politologe über Kasachstan-Krise: „Sieg über den kollektiven Westen“

15. Januar 2022
Russischer Politologe über Kasachstan-Krise: „Sieg über den kollektiven Westen“
International
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Nur-Sultan/Moskau. Nach der einstweiligen Bereinigung der Krise in Kasachstan melden sich immer mehr Stimmen zu Wort, die die Verantwortung für die putschartigen Unruhen der letzten Woche im Ausland, nicht zuletzt in den USA suchen.

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So äußerte jetzt der russische Politikwissenschaftler Pawel Feldman im weißrussischen Fernsehen die Vermutung, hinter dem Umsturzversuch könnten die USA, die NATO oder die Türkei gestanden haben. Feldman will aber auch die Möglichkeit einer Mitwirkung radikaler Islamisten nicht ausschließen und erklärte, diese Mächte hätten „unter einem stillschweigenden Einverständnis der westlichen Staaten“ handeln oder sogar ihre Aktivitäten „mit Washington koordinieren“ können. Eine Katastrophe sei aber dank des raschen Eingreifens der OVKS-Friedenstruppen verhindert worden.

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Wörtlich sagte Feldman: „Es stellt sich also heraus, daß die Streitkräfte der OVKS heute bewiesen haben, wie relevant und notwendig diese Organisation ist und daß zum ersten Mal in der Weltgeschichte dank der Kooperation der Länder, die dieses Bündnis bilden, eine Farbrevolution verhindert werden konnte.“ Die OVKS (= Organisation des Vertrages über kollektive Sicherheit) habe damit ihre hohe Effektivität im Gegensatz zur NATO bewiesen: „Offenbar ist das, was in Kasachstan geschehen ist, ein Sieg des postsowjetischen Raums, ein Sieg Rußlands, Weißrußlands und der legitimen Regierung von Kasachstan über den kollektiven Westen.“

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Bezeichnenderweise hat die US-Regierung Kasachstan am Montag aufgefordert, zu rechtfertigen, warum man sich für ein Hilfeeersuchen an die OVKS entschieden habe. Washington habe einige „echte Fragen“ dazu, „warum sie sich gezwungen sahen, diese von Rußland dominierte Organisation hinzuzuziehen“, erklärte US-Außenminister Blinken.

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Im Land selbst geht die Wiederherstellung der Ordnung unterdessen weiter. In den letzten Tagen wurden nach Angaben des Innenministeriums rund 8000 Verdächtige, vor allem Plünderer und Rädelsführer, festgenommen, während Rußland bereits wieder mit dem Abzug seiner Truppenkontingente begonnen hat. (mü)

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