Umfrage: Viele fühlen sich durch Corona-Maßnahmen stärker überwacht

9. Januar 2022
Umfrage: Viele fühlen sich durch Corona-Maßnahmen stärker überwacht
National
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Berlin. Die von der Politik befeuerte Corona-Dauerkrise führt bei immer mehr Menschen zu einem Umdenkprozeß. Viele sehen sich durch die permanenten Corona-Maßnahmen stärker überwacht, vor allem im Internet. Das geht aus einer Befragung hervor, die die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung zusammen mit dem Meinungsforschungsinstitut „Yougov“ im Dezember durchgeführt hat.

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Gefragt wurde, bei welchen Gelegenheiten sich die Menschen in ihrem Alltag generell überwacht fühlen. Hier zeigt sich grundsätzlich eine deutliche Skepsis gegenüber elektronischen Medien, zum Beispiel bei der Nutzung von Social Media, wo sich 56 Prozent überwacht fühlen, oder beim Shoppen im Internet – hier fühlen sich 52 Prozent der Befragten überwacht. Eine Überwachung im öffentlichen Raum, also etwa durch Videoüberwachung in Städten oder am Arbeitsplatz (24 Prozent) wird hingegen wesentlich seltener als Problem gesehen.

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Hingegen fühlen sich in der analogen Alltagswelt während der Corona-Pandemie wieder deutlich mehr Menschen überwacht. Durch die Maßnahmen zur „Pandemie“bekämpfung fühlen sich durchschnittlich 43 Prozent der Befragten stärker in ihrem Verhalten überwacht als normalerweise. Ältere sehen die Corona-Maßnahmen allerdings deutlich entspannter und fühlen sich weniger überwacht als die Jüngeren.

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Die Ergebnisse der Befragung bestätigen auch ein grundsätzliches Mißtrauen gegenüber Digitalkonzernen. Das wird bei der Einschätzung deutlich, welche Institutionen an einer Überwachung der Bürger interessiert sein könnten. Daß der Staat möglichst viele Informationen sammeln möchte, um Verbrechen oder Gefährdungen zu verhindern, sagen 57 Prozent der Befragten. Aber deutlich mehr Menschen gehen davon aus, daß die großen Digital-Konzerne (81 Prozent) oder Online-Händler (84 Prozent) ihre Kunden überwachen, um durch das Sammeln von Informationen das Konsumentenverhalten steuern zu können.

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Auch die Einstellung zum Besitz von überwachungsfähigen Geräten ist bemerkenswert. Zwar geben die Hälfte der Befragten (50 Prozent) an, sogenannte „smarte“ Geräte zu besitzen. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) zeigen ihre Abneigung gegen Überwachungsfunktionen aber dadurch, daß sie „smarte“ Geräte entweder gar nicht besitzen (29 Prozent) oder zumindest die Überwachungsfunktionen ausschalten (26 Prozent).

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Das Meinungsforschungsinstitut „Yougov“ befragte für die Studie vom 10. bis 13. Dezember in Online-Interviews 2215 Erwachsene aus ganz Deutschland. (rk)

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Ein Kommentar

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