Europa geht das Gas aus: Putin weist Vorwürfe zurück und bietet Hilfe an

26. Dezember 2021
Europa geht das Gas aus: Putin weist Vorwürfe zurück und bietet Hilfe an
Wirtschaft
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Moskau. Der Westen und die Ukraine überbieten sich im Augenblick mit Vorwürfen an die Adresse Rußlands wegen der westlichen Gas-Krise. Kremlchef Putin hat dazu jetzt im Rahmen seiner Jahrespressekonferenz am Donnerstag Stellung genommen und alle Vorwürfen zurückgewiesen.

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Auf die Frage eines Journalisten, ob die Anschuldigungen auch nur „einen winzigen Funken Wahrheit“ enthielten, sagte Putin: „Natürlich nicht. Es gibt hier keinerlei Wahrheit. Dies ist nur ein erneuter Versuch, die Dinge auf den Kopf zu stellen. Sie lügen die ganze Zeit und führen einen in die Irre.“

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Denn: der russische Energiekonzern Gazprom liefere das Gas, das von seinen Vertragspartnern im Rahmen bestehender Verträge angefordert wurde, in vollem Umfang. Dabei habe Rußland als einziges Energieunternehmen weltweit seine Liefermengen ins Ausland, einschließlich Europas, sogar erhöht. Als Beispiele nannte er dabei Deutschland – den größten Verbraucher russischen Erdgases in Europa – sowie Italien.

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Hinzu komme eine Reihe negativer Faktoren, die für die Lieferengpässe und die hohen Gaspreise gesorgt hätten, etwa Wetterbedingungen, eine mangelnde Auffüllung der europäischen Untergrundspeicher sowie außer Betrieb gegangene Windkraftanlagen.

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Auf den Vorwurf des Westens, Gazprom betreibe eine „Besatzungspolitik“ auf dem europäischen Markt, entgegnete Putin: „Wir besetzen nichts. Ja, wir liefern sehr viel, aber wir sind auch nicht die einzigen Lieferanten auf dem europäischen Markt. Wir sind wahrscheinlich die einzigen, die die Lieferung erhöhen.“ Die Kritik an Gazprom wegen der Entscheidung des Konzerns, seit einigen Tagen keine Kapazitäten für den Erdgastransit über die Jamal-Europa-Pipeline zu buchen, wies Putin entschieden zurück. Die Vertragspartner von Gazprom, vor allem Deutschland und Frankreich, hätten vielmehr keine entsprechenden Bestellungen aufgegeben.

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Putin bot den europäschen Gaskunden ausdrücklich Hilfe bei der Lösung ihrer Probleme an: „Die Probleme, die sie sich selbst geschaffen haben, sollten sie auch selbst lösen, und wir sind bereit, dabei zu helfen. Wir tun das auch. Ich denke, ich habe das jetzt überzeugend dargelegt.“ (mü)

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3 Kommentare

  1. Winnetou Apatschi sagt:

    Deutschland nutzt zur Zeit die Jamal Pipeline, um Polen mit deutschem Gas zu versorgen.
    Gleichzeitig wird Nordstream 2 von Deutschland boykottiert.
    Gleichzeitig weiß der Deutsche bald nicht mehr, wie er seine Energiekosten bezahlen soll.
    Gleichzeitig gehen in Deutschland immer mehr Energieanbieter Konkurs.
    Gleichzeitig werden die Steuern auf Energie immer weiter angehoben.

    Und gleichzeitig wird dem Deutschen erzählt, dass ist alles der böse Russe entschuld.

    • Winnetou Apatschi sagt:

      Ergänzung: Deutschland benutzt die Jamal Pipeline zur Zeit nicht nur um deutsches Gas nach Polen zu pumpen, sondern auch in die Ukraine.

      In Deutschland ist das Gas knapp, statt Nord Stream 2 in Betrieb zu nehmen, nehmen sie unser Gas und „spenden“ dieses der Ukraine.

      Und wir Deutsche bezahlen dann halt ein etwas mehr und lassen uns das Gas für teures Geld (auf umweltfeindliche Art) per Schiff aus den USA kommen.

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