Erfreulich eindeutig: Scholz lehnt polnische Reparationsforderungen ab

16. Dezember 2021
Erfreulich eindeutig: Scholz lehnt polnische Reparationsforderungen ab
National
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Berlin/Warschau. Wenigstens ein erfreulicher Zug zum Einstand: der neue SPD-Bundeskanzler Olaf Scholz hat die polnische Forderung nach Reparationen für im Zweiten Weltkrieg entstandene Schäden abgelehnt und damit die bisherige Linie der Bundesregierung unterstrichen. „Wir haben Verträge geschlossen, die gültig sind und die Fragen für die Vergangenheit und die Entschädigungsleistungen geregelt haben“, sagte Scholz nach einem Gespräch mit dem polnischen Ministerpräsidenten Morawiecki in Warschau.

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Scholz verknüpfte die Frage der Reparationen dann mit der Bereitschaft Deutschlands, sich auch weiterhin finanziell stark in der EU zu engagieren – er verwies auf die deutschen EU-Beiträge, von denen auch Polen stark profitiere: „Ansonsten ist das eben ein Grund mehr, daß Deutschland bereit ist, gewillt ist und auch weiter bereit und gewillt sein wird, sehr, sehr hohe Beiträge zur Finanzierung des Haushaltes der Europäischen Union zu leisten“, sagte er.

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Die nationalkonservative polnische PiS-Regierung thematisiert die Reparationsansprüche an Deutschland immer wieder. Erst kürzlich gab Ministerpräsident Morawiecki die Gründung eines Instituts für Kriegsschäden bekannt. Es soll die Bemühungen um die Erforschung sämtlicher Kriegsschäden institutionalisieren und sich auch mit der weiteren Verfolgung der Reparationsansprüche befassen. Für die Bundesregierung ist das Thema rechtlich und politisch abgeschlossen. Sie beruft sich vor allem auf den Zwei-plus-Vier-Vertrag über die außenpolitischen Folgen der deutschen Einheit von 1990. (st)

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6 Kommentare

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  2. Winnetou Apatschi sagt:

    Das wird Scholz nur getan haben, weil die Polen keine linksextreme Regierung haben, die nach der Pfeife dieser links-grünen-gender- Ideologie tanzt.

  3. Anton G sagt:

    Das sie über 100.000 Quadrat-Km deutsches Land erhalten haben, wird in die einseitige Rechnung natürlich nicht miteinbezogen. Bereits nach dem 1. WK fingen sie an, die Deutschen zu vertreiben, etwa 800.000 „Verdrängte“ kamen aus Westpreussen und dem Posener Land in den Westen da die Lebensumstände unter polnischer Herrschaft unzumutbar waren.

  4. Omas Bioladen sagt:

    Als in Deutschland geboren und aufgewachsen mit polnischen Wurzeln habe ich jegliche sogenannte Wiedergutmachungsforderungen von Polen immer als äußerst beschämend empfunden und war strikt dagegen. In einer Zeit des billigen geldes bi der die Notenpressen um die Wette laufen, sind aber Geldforderungen von mehr oder weniger zumindest was die Einwanderung betrifft rechten Regierungen an Deutschland mir eine willkommener Puffer. Umso lauter Polen schreit umso weniger laut hört man Greta Thunfisch oder Carola Rakete, Kevin Kühnert Louisa Neubauer, George Soros oder Bill Gates. Denn selbst wenn am Ende Geld nach Polen gehen sollte, wäre es im Augenblick dort besser aufgehoben als bei Klimawandel, Rechstsstaatabbau, der Deindustrialisierung oder dem Auseinanderbauen der Gesellschaft und Familien in Deutschland.

  5. Lack sagt:

    Das wäre die eierlegende Wollmilchsau für die Polen; Enorme Gebietsabtrennungen und dann ständige Zahlungen an Leute, die auch nicht unschuldig sind am Krieg…
    Auch heute zündeln sie ja wieder gewaltig!

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