Bagdad. Es dauerte nun doch noch fast zwei Jahre: als Reaktion auf den amerikanischen Drohnenmord am iranischen General Qasem Soleimani unweit des Flughafens von Bagdad am 3. Januar 2020 hatte die irakische Regierung den Abzug aller ausländischen Truppen aus dem Land gefordert.
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Doch nun soll es so weit sein: der irakische Nationale Sicherheitsberater Qasim al-Araji kündigte das Ende des Kampfeinsatzes der internationalen Koalition im Irak und den Rückzug der ausländischen Streitkräfte an. Auf Twitter teilte er am Donnerstag mit: „Heute haben wir die letzte Runde des Dialogs mit der internationalen Koalition abgeschlossen, den wir letztes Jahr begonnen haben, um offiziell das Ende der Kampfmission der Koalitionstruppen und ihren Rückzug aus dem Irak zu verkünden.“
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Allerdings: die Beziehungen zur internationalen Koalition sollen im Bereich Ausbildung und Konsultation fortgesetzt werden. Das irakische Parlament stimmte am 5. Januar 2020 mehrheitlich für den Abzug der ausländischen Truppen und forderte außerdem eine Überprüfung der Form der Zusammenarbeit mit der US-geführten Antiterrorkoalition.
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Es handelte sich dabei um eine Reaktion auf den US-Drohnenangriff in der Nacht des 3. Januar 2020, bei dem der iranische General Soleimani, der sich zu einer Friedensmission im Nachbarland aufhielt, ermordet wurde. Seither übergab die US-geführte Koalition dem irakischen Militär eine Reihe von amerikanischen Einrichtungen, darunter mehrere Luftwaffenstützpunkte und das Hauptquartier der Militärberater der Koalition. (mü)
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