Nach Kritik an der Corona-Politik: Linzer Pflege-Mitarbeiter werden gefeuert

26. November 2021
Nach Kritik an der Corona-Politik: Linzer Pflege-Mitarbeiter werden gefeuert
Kultur & Gesellschaft
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Linz. Bei der Kritik an den drastischen Corona-Maßnahmen hört die Meinungsfreiheit auf: mehrere Mitarbeiter von Linzer Altersheimen müssen mit dienstrechtlichen Konsequenzen rechnen, nachdem sie am Samstag an der großen Wiener Demonstration teilgenommen haben. Sie waren dort mit einem Transparent mit der Aufschrift „Seniorenzentren Linz sagen Nein zur Impfpflicht“ aufgetreten. Die Linzer Vizebürgermeisterin Karin Hörzing (SPÖ) sieht damit eine Grenze überschritten. Und die SZL Seniorenzentren Linz GmbH distanzierte sich von dem Auftritt. Man werde sich von den Mitarbeitern trennen, kündigte sie an.

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Der Schriftzug auf dem Transparent am Wochenende spiegle „in keiner Weise die Sicht des Unternehmens wider“ und konterkariere dessen Bemühungen um eine hohe Durchimpfungsrate zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner, teilte die Vizebürgermeisterin mit. Diese „Vereinnahmung der Linzer Seniorenzentren auf unangemessene, das Unternehmen schädigende Art und Weise“ werde arbeitsrechtlich verfolgt, man werde sich von den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern trennen. Auch der Verstoß gegen die FFP2-Maskenpflicht bei der Demonstration stelle „ein Verhalten dar, das die Vertrauensbasis massiv schädigt“.

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Die kritischen Pflegemitarbeiter sind aber nicht die einzigen, die Probleme bekommen. Auch der oberösterreichische Verkehrsverbund (OÖVV) geht einem Fall nach, bei dem offenbar ein Mitarbeiter seine ablehnende Meinung zur Impfung kundgetan hat: ein im Internet kursierendes Bild zeigt einen Bus des OÖVV, auf dem statt Liniennummer und Fahrziel der Schriftzug „Impfen ist Mord“ prangt. Intern wird ermittelt. (mü)

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