Kroatiens Präsident bleibt bei seiner Österreich-Kritik: „Die Corona-Einschränkungen terrorisieren die Menschen“

25. November 2021
Kroatiens Präsident bleibt bei seiner Österreich-Kritik: „Die Corona-Einschränkungen terrorisieren die Menschen“
International
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Zagreb/Wien. In den meisten europäischen Ländern sitzt der Schock über die 180-Grad-Wende der österreichischen Politik hin zur Impfpflicht noch tief. Einer der ersten, der die Sprache wiederfand und sich mit deutlicher Kritik an Wien nicht zurückhielt, ist der kroatische Präsident Zoran Milanovic. Er zog letzte Woche bereits indirekt einen Faschismus-Vergleich, weshalb der kroatische Botschafter ins Wiener Außenamt einbestellt wurde.

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Milanovic bleibt dennoch bei seiner Kritik. Der Lockdown und die Impfpflicht seien eine „Katastrophe“, legte der Sozialdemokrat gegenüber kroatischen Medien jetzt nach. „Ich denke, die Schweden sind viel klüger als sie“, sagte er. Die Corona-Einschränkungen, auch die kroatischen, seien wissenschaftlich nicht begründet und würden „die Menschen terrorisieren“.

Mit Blick auf die diplomatischen Reaktionen auf seine Kritik erklärte Milanovic: „Unsere Botschafter werden ständig wegen irgendwelchen Dummheiten vorgeladen, dann werden wir das mit ihren auch machen.“ Es könne nicht sein, daß man den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán und Polen ständig als Fußabstreifer benütze, während es andererseits „Heilige Kühe“ gebe. „Wenn die Niederländer und sonst noch wer jede Woche Kommentare über Bosnien-Herzegowina abgeben, dann kann ich auch über Rotterdam sprechen“, sagte er in Anspielung auf die dortigen Krawalle, die sich an den aktuellen Corona-Einschränkungen entzündeten. „Das Volk rebelliert, und das sind keine Zuwanderer, sondern blonde und schüchterne Niederländer“, so Milanovic, der sich verwundert zeigte, „daß ich der einzige europäische Staatsmann bin, den das juckt“.

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Der kroatische Spitzenpolitiker hatte in der Vorwoche Kritik über den österreichischen Lockdown für Ungeimpfte geäußert und zog einen Vergleich mit dem „Faschismus“. Dafür entschuldigte sich Milanovic am Montag. „Ich habe gesagt, daß mich das, was in Österreich stattfindet, an den Faschismus erinnert. Ich entschuldige mich dafür“, sagte er vor Journalisten. (mü)

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Ein Kommentar

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