Die „Bild“-Zeitung wird noch transatlantischer: Wer ist Johannes Boie?

20. Oktober 2021
Die „Bild“-Zeitung wird noch transatlantischer: Wer ist Johannes Boie?
Kultur & Gesellschaft
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Hamburg/Berlin. Nach dem Rausschmiß des bisherigen „Bild“-Chefredakteurs Julian Reichelt durch die Springer-Verlagsleitung konzentriert sich das Interesse auf seinen Nachfolger Johannes Boie, der bisher Chefredakteur der „Welt am Sonntag“ war.

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Branchenkenner erwarten, daß der neue Mann auch die „Bild“-Zeitung, ohnehin Flaggschiff des für seine transatlantische und pro-israelische Ausrichtung bekannten Springer-Verlages, noch stärker auf die US-treue Blattlinie einschwören wird.

Dafür spricht nicht nur, daß Boie unter anderem als freier Journalist für die „Jüdische Allgemeine“ schrieb und später zeitweise Redakteur bei der linken „Süddeutschen Zeitung“ war, die sich ebenfalls strikt transatlantischen Interessen verpflichtet sieht.

Gravierender ist, daß der 37jährige Boie auch ein Arthur F. Burns Fellowship absolvierte – ein deutsch-amerikanisches Journalistenstipendium, dessen Organisationspartner in den USA das gemeinnützige International Center for Journalists in Washington ist. Das Programm wurde 1988 gegründet, um das Verständnis deutscher Journalisten von den USA und den transatlantischen Beziehungen zu stärken bzw. um einschlägig auffällige Journalisten besonders zu fördern. Im Rahmen des Stipendiums arbeitete Boie als Gastredakteur bei der „Los Angeles Times“.

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Das Programm, das mit vergleichbaren „Fellowship“-Programmen etwa der Atlantik-Brücke vergleichbar ist, machte in der Vergangenheit bereits viele deutsche Journalisten für die transatlantischen Beziehungen „fit“, darunter die „Zeit“-Journalisten Judith Liere und Lars Weisbrod sowie „The Pioneer“-Redakteur Christian Schweppe. (rk)

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2 Kommentare

  1. Spionageabwehr sagt:

    NOCH transatlantischer?

    Gemeinsam mit Washington in den Konkurs
    Oligarchen beiderseits des Atlantiks vereingt euch
    Mit der Atlantikbrücke in den Untergang steuern

  2. Gelbspötter sagt:

    Nach dem, was da so verklausuliert und unbewiesen von BILD als Gründe für den Rausschmiss von J.R. vorgeschoben wird, wäre es doch äusserst sinnvoll, als männliche Führungsfiguren nur noch Kastraten zuzulassen. Da kann man sicher sein, dass sie sich bei den leiblichen Genüssen nur noch auf Essen und Trinken beschränken.

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