Er berichtete zu kritisch über Corona: „Bild“-Chefredakteur Julian Reichelt gefeuert

19. Oktober 2021
Er berichtete zu kritisch über Corona: „Bild“-Chefredakteur Julian Reichelt gefeuert
National
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Hamburg/Berlin. Es ist ein Paukenschlag in der deutschen Medienlandschaft – und jeder weiß, worum es geht, auch wenn es niemand ausspricht. „Bild“-Chefredakteur Julian Reichelt ist vom Springer-Konzern mit sofortiger Wirkung von seinem Posten entbunden worden. Sowohl die Verlagsleitung wie der Rest der deutschen Medienlandschaft bringt zur Begründung vorgebliche „Presserecherchen“ vor, die neue Erkenntnisse in einem laufenden „Compliance“-Verfahren gegen Reichelt zutagegefördert hätten. Die Wahrheit ist: Reichelt machte das Skandalblättchen „Bild“ in den letzten Monaten zur Speerspitze der Kritik an der bundesdeutschen Corona-Politik. Bereits im Mai 2020 hatte er sich ausdrücklich für die angstmachende Corona-Berichterstattung der „Bild“-Zeitung entschuldigt. Nun war er nicht länger tragbar.

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Der Springer-Verlag begründete das Ende der Zusammenarbeit mit dem 41jährigen Reichelt mit Nullaussagen: „Als Folge von Presserecherchen hatte das Unternehmen in den letzten Tagen neue Erkenntnisse über das aktuelle Verhalten von Julian Reichelt gewonnen. Diesen Informationen ist das Unternehmen nachgegangen. Dabei hat der Vorstand erfahren, daß Julian Reichelt auch nach Abschluß des Compliance-Verfahrens im Frühjahr 2021 Privates und Berufliches nicht klar getrennt und dem Vorstand darüber die Unwahrheit gesagt hat.“ Es gehe um „Machtmißbrauch“, ist zu hören, und „einvernehmliche Beziehungen“ zu Mitarbeiterinnen sowie Drogenkonsum am Arbeitsplatz.

Beweise für strafbare Handlungen sind das nicht. Nicht nur der unabhängige Journalist Boris Reitschuster wunderte sich in einer ersten Stellungnahme zum Fall Reichelt darüber, daß „offenbar die Unschuldsvermutung heutzutage als vergessener Ballast aus den Zeiten beerdigt ist, in denen der Rechtsstaat noch vorbehaltlos funktionierte“.

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Den Stein ins Rollen brachte ausgerechnet ein Bericht der „New York Times“ – was ein Licht darauf wirft, daß Reichelts Entmachtung auch US-amerikanische Hintergründe hat. Denn im Juni 2019 stieg die amerikanische Beteiligungsgesellschaft KKR, der Nähe zum damaligen US-Präsidenten Donald Trump nachgesagt wird, bei Springer ein – und prompt änderten sich Kurs und Tonfall der „Bild“-Zeitung. Das Massenblatt mit den großen Buchstaben wurde immer häufiger zum Tabubrecher, berichtete über Ausländerkriminalität, Regierungsversagen und jede Menge Lügen und Skandale im Zusammenhang mit Corona. Auch das TV-Format „Bild live“ gab regelmäßig renommierten Corona-Kritikern eine Plattform.

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Reichelts Entmachtung durch die Springer-Verlagsleitung kann getrost als Retourkutsche betrachtet werden – zumal der Springer-Konzern seinerseits Übernahmepläne in den USA hatte. Als neuer „Bild“-Chefredakteur wurde von der Verlagsleitung der 37jährige Johannes Boie eingesetzt, derzeit Chefredakteur der „Welt am Sonntag“. Zu erwarten steht nun, daß er die „Bild“-Zeitung in Sachen Corona-Berichterstattung wieder auf Mainstream-Kurs einnordet. (rk)

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2 Kommentare

  1. Ich bin nur eine Deutsche sagt:

    Nix wegen Corona-Berichterstattung. Das Thema ist längst durch. Vielmehr hat Julian Reichelt sich mehrfach sehr kritisch mit der Asylantenschwemme und der damit einhergehenden Politik in Deutschland befasst. DAS ist es, was das rotgrünlinke Allmachtkartell äußerst gestört hat.

  2. Vasary sagt:

    Jetzt können wir auch vom Bild wohl nur noch „politische Korrektheit“ erwarten. Wer kauft es noch überhaupt?

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