Neue Pleite mit der E-Mobilität: E-Busse wegen Brandgefahr wieder aus dem Verkehr gezogen

17. Oktober 2021
Neue Pleite mit der E-Mobilität: E-Busse wegen Brandgefahr wieder aus dem Verkehr gezogen
Wirtschaft
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Stuttgart/München. Noch ein Schuß ins eigene Knie: gleich mehrere Städte ziehen jetzt ihre E-Busse vorsorglich aus dem Verkehr. Auch bei PKW und sogar E-Bikes häufen sich Brände. Die Politik, die der Gesellschaft die E-Mobilität trotz offenkundiger Unausgereiftheit aufs Auge drückt, will aber wieder einmal nicht schuld sein.

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In Stuttgart entzündete sich dieser Tage ein E-Bus von Daimler beim Laden. Es entstand ein Großbrand mit einer Schadstoff-Wolke. Nun ist der Traum vom sauberen Strom-Bus erst einmal ausgeträumt. Auch die bayerische Landeshauptstadt München hat ihre ihre baugleichen Fahrzeuge vorsorglich aus dem Verkehr gezogen.

Schon 2017 brannte es bei einem E-Bus-Hersteller in Salzgitter, 2019 ein Fahrzeug in Burghausen (Kreis Altötting), 2020 in Thüringen. Im März 2021 stand bei EvoBus in Mannheim ein Fahrzeug in Flammen. Bei zwei verheerenden Busdepot-Bränden in Hannover und Düsseldorf in diesem Jahr gibt es bislang zumindest den Verdacht, daß ein E-Fahrzeug der Auslöser war.

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Das Fatale an der neuen E-Technik: die sehr schwer und nur mit enormen Wassermengen zu löschenden Akku-Brände machen jeden Brand, an dem ein solches Fahrzeug beteiligt ist, zu einem besonderen Risiko – und zu einem teuren Versicherungsfall. Das haben die jüngsten Depot-Brände deutlich gemacht.

Auch bei PKWs mit Elektroantrieb häufen sich die Zwischenfälle. Abgesehen von einigen tödlichen Unfällen, bei denen der Akku in Sekundenschnelle in Brand geriet, ist klar, wo das eigentliche Risiko liegt: beim Ladevorgang. Während ein Benzinfahrzeug in zwei Minuten betankt wird, hängt ein E-Auto über Nacht viele Stunden am Ladekabel, und das nicht nur in Bus-Depots, sondern bald auch in Millionen Garagen und Tiefgaragen. Sicherer (und sauberer) werden unsere Städte dadurch offenbar nicht. (rk)

Bildquelle: Wikimedia/Alexander Migl/CC BY-SA 4.0

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5 Kommentare

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  2. Äußerst interessante Berichte, die man leider kaum, dann aber unkorrekt oder überhaupt nicht in anderen Bereichen erfährt (Tageszeitungen, Funk & Fernsehen)

  3. W. H. Greiner sagt:

    So richtig „nett“ wird’s, wenn zum ersten Mal in einem vollgestellten, unterirdischen Parkhaus, in einem kilometerlangen Tunnel oder – der Gipfel des Horrors – auf einer vollgeladenen Autofähre auf See so eine „umweltfreundliche“ Elektrokarre in Brand gerät. Wie will man denn so einen Brand dann noch eindämmen? Man kommt ja gar nicht erst ran, schon wegen der Giftgase…

    Und je „besser“ (dank höherer Energiedichte) die E-Autos werden, um so brandfgefährlicher werden sie: doppelte Reichweite bedeutet auch doppelt so viel Brandenergie bei einem Kurzschluss. Das E-Auto ist eine technische Sackgasse.

  4. Gelbspötter sagt:

    Und da will man uns den Einbau privater Ladestationen durch Subventionen schmackhaft machen ! Wenn dann ganze Häuserzeilen abgefackelt werden, sollte die Feuerversicherung diese Brandursache sowie auch das Risiko durch die demnächst aufoktroyierten Solaranlagen auf dem Dach abdecken. Durch die kommende Energieknappheit ist auch zu erwarten, dass Haus-und Wohnungsbrände durch „kreative“ Beleuchtungs- und Heizversuche, wenn kein Strom fließt oder kein Geld da ist, zunehmen. Beispiele dafür gab es schon in den Vorjahren genug.

  5. L. sagt:

    Ich habe gehört, dass in Österreich schon vor ca. 20 Jahren Busse mit Wasserstoffantrieb gefahren sind. Ein Wasserstoffantrieb eigne sich hervorragend bei Bussen des öffentlichen Nahverkehrs, weil die mehr Platz hätten.
    Die Frage nach einer Politik für eine saubere Energieversorgung ist wohl komplizierter, als die Grünen und auch andere Politiker es vermögen. Mich wundert es auch sehr, dass Angela Merkel als Physikerin nicht einmal hier einen Durchblick bewiesen hat.
    Die Abgase von Autos sind leider eine Belastung für die Natur. Und die Autoindustrie hätte viel früher forschen müssen danach, wie man diese Abgase vermeiden kann.

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