Österreichischer Kanzlersturz: Strache sieht „Karma“ am Werk

13. Oktober 2021
Österreichischer Kanzlersturz: Strache sieht „Karma“ am Werk
National
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Wien. Die österreichische Politik befindet sich nach dem überraschenden Rücktritt von Bundeskanzler Kurz noch immer in Schockstarre. Nur der frühere FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, der im Mai 2019 wegen der sogenannten „Ibiza-Affäre“ zurücktreten und mit der FPÖ die damalige Koalition mit Kurz’ ÖVP verlassen mußte, kann eine gewisse Schadenfreude nicht verhehlen. Er bringt das Karma ins Spiel.

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Was Kurz gesät habe, habe er nun auch geerntet, und man sehe nun, „daß es so etwas wie Karma gibt“, erklärte Strache im österreichischen Frühstücksfernsehen – er könne sich nun jedenfalls gut in die Lage von Kurz hineinversetzen und habe ihm deshalb in einem kurzen Telefonat auch bereits „alles Gute für die Zukunft“ gewünscht.

„Wir müssen natürlich festhalten, daß der Rücktritt eigentlich ein Rücktrick gewesen ist.“ Man müsse die nun aufgekommenen Vorwürfe jedenfalls „differenziert behandeln“. Der Skandal rund um das Ibiza-Video (das 2019 zu seinem Sturz geführt hatte) sei dagegen „eine kleine Insel“, bestätigte der ehemalige Vizekanzler die Aussage des Politikwissenschaftlers Peter Filzmaier. Dabei sei er – Strache – schließlich in eine „kriminelle Falle“ geraten, „hier haben wir es aber mit einem völlig anderen Fall zu tun“, wenngleich auch für Kurz natürlich die Unschuldsvermutung gelte. Im übrigen verweist Strache auf sein nach wie vor gutes Verhältnis zum nunmehr zurückgetretenen Ex-Kanzler. (mü)

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