Domstadt Köln gibt sich auf: OB Reker erlaubt allen Moscheen den Muezzinruf

13. Oktober 2021
Domstadt Köln gibt sich auf: OB Reker erlaubt allen Moscheen den Muezzinruf
Kultur & Gesellschaft
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Köln. Es kommt einem veritablen Tabubruch gleich: als „Zeichen des Respekts“ hat die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker („Armlänge Abstand“) jetzt grundsätzlich den Muezzinruf in der alten Domstadt erlaubt. Infolgedessen dürfen nun alle 35 Kölner Moscheen eine Erlaubnis für die Ausstrahlung des Muezzinrufs beantragen.

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Während sich Muslime und der türkische Präsident Erdogan, der Moschee-Minarette als Symbol der islamischen Expansion verstanden wissen möchte, über die Kölner Entscheidung freuen, reagieren viele Einheimische aufgebracht. So stellte etwa der FDP-Politiker Gerhard Papke die Frage, in welchen islamischen Ländern christliche Gemeinden in ähnlicher Weise Kirchenglocken läuten dürfen, und erhielt dafür zumindest auf Twitter viel Zuspruch.

Der streitbare Ex-Muslim und bekennende Atheist Ali Utlu geht noch einen Schritt weiter und empfindet den Muezzin-Ruf als „seelische Grausamkeit“. Er fordert ein „Nein zum Kölner Muezzin-Ruf“. Auch die „Bild“-Reporterin Shammi Haque stört sich an dem Gebetsruf, der sie an „Folter, Hetze und Blut“ erinnere. Sie sei mit ihrer Familie unter anderem auch deshalb aus Bangladesch geflohen.

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Und der Integrationsexperte Ahmad Mansour bringt es auf den Punkt: „Die Betreiber der Moscheen wollen Sichtbarkeit. Sie feiern den Muezzin als Machtdemonstration über ihre Viertel.“

Die Stadt Köln verteidigt ihren Schritt hingegen und erklärte in einer Pressemitteilung: „Während in christlichen Kirchen die Glocken geläutet werden, um die Gläubigen zum gemeinsamen Gottesdienst zu rufen, sind es in den Moscheen muslimischer Glaubensgemeinschaften die Rufe des Muezzins, die diesen Zweck erfüllen.“ Das Modellprojekt ist zunächst auf zwei Jahre befristet. Auch darf der Gebetsruf nicht länger als fünf Minuten dauern.

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Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker geriet schon vor einigen Jahren in die Schlagzeilen, als die massenhaften sexuellen Übergriffe, die meist von Migrationshintergründlern an Silvester 2015 auf der Kölner Domplatte verübt wurden, herunterzuspielen versuchte und Betroffenen für die Zukunft empfahl, einfach eine „Armlänge Abstand“ zu halten. (rk)

Bildquelle: Flickr/Metropolico.org/CC-BY-SA-2.0

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