Großer Schlag gegen organisiertes Verbrechen: Viele Täter kamen als „Flüchtlinge“

10. Oktober 2021
Großer Schlag gegen organisiertes Verbrechen: Viele Täter kamen als „Flüchtlinge“
National
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Düsseldorf. In mehreren Bundesländern ist den Behörden ein Schlag gegen das organisierte Verbrechen gelungen. Um vier Uhr morgens am Mittwoch stürmten schwerbewaffnete Polizisten 81 Häuser, Geschäftsgebäude und Büros in 25 Städten in NRW, Niedersachsen und Bremen. Im Raum steht der Vorwurf der Geldwäsche im großen Stil (140 Millionen Euro), außerdem geht es um Gewalttaten und Terror-Finanzierung.

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„Wir haben heute einen extrem ergiebigen Geldhahn abgedreht“, glaubt NRW-Innenminister Herbert Reul schon jetzt zu wissen. Nach einer ersten Bilanz habe man in sieben Banken Vermögen der Verdächtigen festgestellt, dazu Autos, Gold und Bargeld in Millionenhöhe. Auch ein Steuerberater habe unangemeldeten Besuch bekommen. Insgesamt soll die Gruppe 140 Millionen Euro verschoben haben, um Straftaten zu finanzieren bzw. Gelder aus Straftaten zu waschen.

„Durch die Hände der zwei Hauptbeschuldigten sind allein 60 Millionen Euro durch Hawala-Banking gewaschen worden“, sagte der Minister. Unter dem sogenannten „Hawala-Banking“ versteht man eine in islamischen Ländern übliche Praxis des Geldtransfers, die allein auf Vertrauen und Ehrenwort beruht. Dabei fallen keine schriftlichen Belege an.

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67 Verdächtige sind nun beschuldigt, Teil des Netzwerkes zu sein, das nach aktuellen Erkenntnissen seit 2016 operieren soll. Gegen elf Personen wurden Haftbefehle vollstreckt. Besonders entlarvend: nach Informationen der „Bild“-Zeitung kamen viele der Verdächtigen 2015 als „Flüchtlinge“ nach Deutschland.

Die Ermittlungsbeamten sind sich inzwischen sicher, daß die geschätzten 140 Millionen Euro überwiegend aus dem Drogenhandel stammen und in Teilen zur Terrorfinanzierung genutzt wurden. Außerdem sollen die Beschuldigten zu Unrecht Sozialleistungen bezogen haben. Auch Gewalttaten wie bewaffneter Raub und Geiselnahme zur Eintreibung bestehender und vermeintlicher Forderungen gehören zu den Vorwürfen. (st)

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