Steinmeier bettelt um Reparationsforderungen: Auch Kiew will Geld von Deutschland

9. Oktober 2021
Steinmeier bettelt um Reparationsforderungen: Auch Kiew will Geld von Deutschland
Kultur & Gesellschaft
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Berlin/Kiew. Wieder ein Steinmeier-Erfolg der fragwürdigeren Sorte: nachdem der Bundespräsident an den ukrainischen Gedenkorten Babi Jar und Korjukowka deutscher Missetaten der Vergangenheit gedachte, wird nun auch in Kiew erwogen, nach griechischem und polnischem Vorbild mit umfassenden Reparationsforderungen an die Bundesrepublik heranzutreten.

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Der ukrainische Botschafter in Berlin, Andrej Melnyk, fand lobende Worte für Steinmeier: „Daß der Bundespräsident mit seinem Besuch die Opfer von Babyn Jar in Kiew sowie die mindestens acht Millionen ukrainischen Kriegstoten in Korjukiwka würdigt, ist eine gute Geste“, sagte Melnyk. Dies könne allerdings nur ein erster Schritt auf dem sehr langen Weg zur historischen Aussöhnung zwischen der Ukraine und Deutschland sein. Er kritisierte, sein Land sei nach wie vor fast komplett abwesend in der Topografie der deutschen Erinnerung: „Unsere enormen Opfer werden immer noch von der deutschen Politik und Öffentlichkeit übersehen.“

Daher sei es kein Wunder, daß in der ukrainischen Gesellschaft ein starkes Gefühl von Ungerechtigkeit wachse. Melnyk verwies in diesem Zusammenhang auf eine repräsentative Umfrage vom Juli, wonach 61 Prozent der Ukrainer dafür plädierten, von Deutschland Reparationen für frühere Kriegsverbrechen zu verlangen. (mü)

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