Putin: Galoppierende Energiepreise sind Folge der Klimapolitik

7. Oktober 2021
Putin: Galoppierende Energiepreise sind Folge der Klimapolitik
Wirtschaft
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Moskau. Kremlchef Putin präsentiert sich einmal mehr als klarer Kopf. Er hält die galoppierenden Energiepreise in Europa für eine Folge der falschen Klimapolitik. Auf den Märkten herrsche „Hysterie und einige Verwirrung“, sagte Putin. Grund seien „drastische Maßnahmen und unausgewogene Entscheidungen“ im Kampf gegen den Klimawandel.

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Putin kritisierte, daß Investitionen in die Förderindustrie heruntergefahren würden und es zu Fehleinschätzungen komme. Stattdessen müsse es einen sanften Übergang hin zu klimafreundlichen Energien geben, so Putin.

Im Vorfeld des UNO-Klimagipfels in Glasgow in vier Wochen versuchen die einschlägigen Lobbygruppen den Druck auf Rußland zu steigern, sich ebenfalls auf „Klimaziele“ festzulegen. Putin hat bisher offengelassen, ob er am Gipfel teilnimmt. Womöglich ist ihm das Beispiel westeuropäischer Regierungschefs ein abschreckendes Beispiel, die sich auf zum Teil utopische „Klimaziele“ festgelegt haben und sich nun zu ihrer Erfüllung zu drastischen Preissteigerungen und Sonderabgaben wie der CO2-Bepreisung veranlaßt sehen. Insofern liegt Putin mit seiner Einschätzung über die europäischen Energiepreise völlig richtig – sie sind keine Folge knapper Rohstoffe, sondern ausschließlich politischer Entscheidungen. (mü)

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