Hamburger Studie: Impfdruck führt zu wachsendem Widerstand

6. Oktober 2021
Hamburger Studie: Impfdruck führt zu wachsendem Widerstand
Kultur & Gesellschaft
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Hamburg. Das ist nicht überraschend: nach einer Studie der Uni Hamburg zeigen sich bisher Ungeimpfte eher unbeeindruckt von Pressionsversuchen der Politik wie „2G“ oder kostenpflichtigen Tests. Nur maximal vier Prozent der Ungeimpften erwägen infolge des erhöhten Drucks eine Impfung. Bei rund 30 Prozent führt dies hingegen zu einer Gegenreaktion: sie geben an, daß eine Impfung noch unwahrscheinlicher werde.

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Mit 82 Prozent erreicht die Impfbereitschaft in Deutschland zwar vorerst einen Höchstwert und legt im Vergleich zum Juli um neun Prozent zu. Der Anteil der Nicht-Impfbereiten sinkt um sechs Prozentpunkte auf 13 Prozent. Das ergab eine repräsentative Befragung des Hamburg Center for Health Economics (HCHE) der Universität Hamburg.

Aber: Impfbereitschaft bedeutet noch nicht Impfung, und: der Druck vonseiten der Politik führt bei den Betroffenen vielfach zu Gegendruck.

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„Neben der größten Sorge, daß die Impfung gegen Covid-19 möglicherweise nicht sicher genug ist, fühlen sich zwei von drei Ungeimpften durch Politik und Gesellschaft unter Druck gesetzt“, erläuterte Prof. Dr. Jonas Schreyögg, wissenschaftlicher Direktor des HCHE, den Studienbefund. Von den aktuell noch Ungeimpften in Deutschland geben nur 12 Prozent an, daß sie impfbereit seien, weitere 22 Prozent sind unsicher. (rk)

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