Zu exklusiv: Päpstliche Schweizergarde soll künftig auch für Frauen offen sein

3. Oktober 2021
Zu exklusiv: Päpstliche Schweizergarde soll künftig auch für Frauen offen sein
International
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Rom. Es gibt kaum noch Bereiche der Gesellschaft, die sich dem allgegenwärtigen Gender- und Gleichheitswahn verweigern. Auch der Vatikan ist längst infiziert. Bei der päpstlichen Schweizergarde wird jetzt erwogen, künftig auch Frauen als Rekruten zuzulassen.

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Wie der Präsident der Kasernenstiftung Päpstliche Schweizergarde, Jean-Pierre Roth, der schweizerischen „Sonntagszeitung“ sagte, solle ein geplanter Kasernenneubau im Vatikan auch Platz für weibliche Rekruten bieten. Das sei ihm schon immer ein Anliegen gewesen, erklärte der ehemalige Präsident der Schweizer Nationalbank.

Laut der Onlineplattform katholisch.de soll das Gebäude im Mai 2027, am 500. Jahrestag der Plünderung Roms, eingeweiht werden. Damals waren 147 von insgesamt 189 Gardisten bei der Verteidigung des Apostolischen Palastes gegen die Landsknechte des deutschen Söldnerführers Johann von Frundsberg gefallen.

Die Präsidentin der Stiftung Schweizergarde, Ruth Metzler-Arnold, zeigte sich erfreut über die Initiative. „Sobald Gardistinnen zugelassen sind, erhöht sich auch das Rekrutierungspotential für die Garde“, glaubt die schweizerische Christdemokratin.

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Zuletzt mußte die Schweizergarde mit Nachwuchssorgen kämpfen. 2018 hatte Papst Franziskus das älteste Militärkorps der Welt reformiert und die Mannstärke der Truppe von 110 auf 135 erhöht. Um diese Stärke zu halten, müßen sich laut katholisch.de jährlich aber zwischen 30 und 35 Anwärter bei der Schweizergarde melden.

Bisher kommen für das von Papst Julius II. ins Leben gerufene Korps nur männliche schweizerische Staatsbürger zwischen 19 und 30 Jahren in Betracht. Die Bewerber müssen mindestens 1,74 Meter groß und sportlich sein, eine Berufsausbildung oder einen Mittelschulabschluß vorweisen können und die Rekrutenausbildung der Schweizer Armee abgeschlossen haben. (mü)

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