Gegen Illegale hilft nur Stacheldraht: Lettland und Litauen errichten Grenzzaun

1. Oktober 2021
Gegen Illegale hilft nur Stacheldraht: Lettland und Litauen errichten Grenzzaun
International
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Riga/Vilnius. Das ungarische Beispiel macht Schule: auch Litauen und Lettland wissen sich gegen den ständigen Zustrom Illegaler aus Weißrußland nicht mehr anders zu helfen, als ihre Grenze nach ungarischem Vorbild mit einem massiven Zaun zu sichern. Litauen hat jetzt an seiner Grenze zu Weißrußland mit dem Bau eines 508 Kilometer langen Zauns begonnen, der Migranten abhalten soll. Eine Baufirma habe in einem Abschnitt bei dem Kurort Druskininkai in der Nähe des Dreiländerecks zu Weißrußland und Polen die Auslegung von Stacheldrahtrollen aufgenommen, teilte die litauische Regierung mit. An anderen Abschnitten liefen die Vorarbeiten.

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Nach der Installation der Barriere soll im zweiten Schritt zum Jahresende hin ein etwa vier Meter hoher Zaun errichtet werden, der spiralförmig mit Stacheldraht bewehrt sein werde. Der Bau soll 2022 abgeschlossen sein und bis zu 152 Millionen Euro kosten.

Auch im benachbarten Lettland laufen die Arbeiten für den Bau eines Grenzzauns. Als Schnellösung sollen zunächst an verschiedenen Grenzabschnitten über 37 Kilometer Stacheldrahtrollen ausgelegt werden. Bisher wurden nach einem Bericht des lettischen Rundfunks 1,7 Kilometer abgedeckt. Das Innenministerium in Riga vergab den Auftrag zur Lieferung und Installation eines Zauns an ein lokales Unternehmen -– er soll so schnell wie möglich bis spätestens 2024 errichtet werden.

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Die beiden baltischen EU-Länder haben wegen der vielen illegalen Grenzübertritte bereits den Ausnahmezustand verhängt und damit begonnen, die „Flüchtlinge“ an der Grenze zurückzuweisen. (mü)

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Ein Kommentar

  1. Sack sagt:

    Wieviele Jahre geht das schon? Was haben unsere gut bezahlten Verwaltungen getan, um das Problem zu lösen?
    Unfähigkeitr?

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