Slowenischer Präsident Janša auf dem Budapester Demografiegipfel: „Ohne Europäer kein Europa“

28. September 2021
Slowenischer Präsident Janša auf dem Budapester Demografiegipfel: „Ohne Europäer kein Europa“
International
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Budapest. Am Budapester Demografiegipfel letzte Woche nahm neben anderen Regierungschefs auch der slowenische Ministerpräsident Janez Janša teil, der neben dem ungarischen Präsidenten Orbán und der nationalkonservativen polnischen PiS-Regierung immer stärker ins Visier der EU-Linken gerät. In einem Interview der ungarischen Zeitung „Magyar Hírlap“ enttäuschte er die Erwartungen seiner linksliberalen Kritiker nicht und sprach sich unter anderem für die Förderung von Familien und Familienwerten aus.

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„Es ist klar, daß die Unterstützung von Familien eine Priorität sein muß“, sagte Janša und unterstrich, daß die EU-Länder das Thema Demografie in den letzten Jahrzehnten vernachlässigt hätten. Es sei aber von entscheidender Bedeutung: „Wenn es keine Menschen gibt, gibt es nichts. Ohne Europäer gibt es kein Europa, ohne Ungarn gibt es kein Ungarn, ohne Slowenen gibt es kein Slowenien“, betonte der Regierungschef.

Er fügte hinzu, daß es in der Geschichte Beispiele für die friedliche Koexistenz verschiedener Völker gegeben habe, warnte jedoch davor, daß eine erzwungene Vermischung meist zu Konflikten und Krieg führe. „Daraus müssen wir lernen. Betrachtet man die demografische Entwicklung, so macht Europa nur 6 % der Weltbevölkerung aus, und gleichzeitig nimmt seine Bevölkerung ab. Gleichzeitig nimmt die Bevölkerung im benachbarten Afrika zu. Wenn wir unsere Grenzen öffnen, wird Europa verschwinden“, sagte er.

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In dem Interview ging Janša auch auf die aktuelle Migrantenwelle aus Afghanistan ein und bekräftigte, daß er keine Wiederholung der Migrantenkrise von 2015 wolle: „Erinnern wir uns daran, daß während der durch die Ereignisse in Syrien ausgelösten Migrantenkrise massenhaft Männer im wehrfähigen Alter nach Europa kamen, nicht Frauen und Kinder.“ Er fügte hinzu, daß die Schleusung von Migranten vor allem ein großes Geschäft sei. „Wir können dieses Problem nicht allein lösen, wir brauchen die Zusammenarbeit der westlichen Balkanländer, und deshalb ist ihre Integration in die EU so wichtig“, fügte er hinzu. (mü)

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4 Kommentare

  1. Bernd Sydow. sagt:

    Die Zahl EU-kritischer, nationalstolzer EU-Mitgliedsstaaten, die der dekadenten, bürger- und nationsfeindlichen EU-Kommission Paroli bieten, nimmt – langsam aber sicher – zu. Ungarn, Polen, jetzt Slowenien, möglicherweise bald Tschechien und Slowakei. Das läßt hoffen!

    Kurzum: Noch ist das Europa der Europäer nicht verloren!

  2. Vasary sagt:

    Alles was der Slowenische Präsident sagt, hat Hand und Fuß. Deshalb wird er von den „EU-Demokraten“ zunehmend auf die gleiche Seite mit Viktor Orban gestellt und gehasst. Diese EU verdient es nicht, weiter zu existieren.

  3. Lack sagt:

    Das Ziel hat ja die DDR schon verfolgt und die Bunte Republik hat davon profitiert …
    Die Profiteure haben damasls darüber gelacht … Es hat eben nicht zu ihren Zielen gepaßt.
    Nun fördert man lieber die fremdländischen Hintergründe, die passen wohl eher zu Europa und zu den Zielen der Profiteure …

  4. […] Slowenischer Präsident Janša auf dem Budapester Demografiegipfel: „Ohne Europäer kein Europa“ […]

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