Steinmeier im Berliner Schloß: Geschichtspädagogische Plattitüden über die Kolonialzeit

26. September 2021
Steinmeier im Berliner Schloß: Geschichtspädagogische Plattitüden über die Kolonialzeit
National
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Berlin. Wenn es darum geht, deutsche Schuldkomplexe zu kultivieren, ist der deutschen Politik kein Anlaß zu unpassend. Jetzt hat Bundespräsident Steinmeier anläßlich der Eröffnung des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst in Berlin nicht etwa die Verdienste der früheren deutschen Kolonialherrschaft in Afrika unterstrichen, sondern ihre vermeintlich dunklen Seiten.

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„Wenn es um die Kolonialzeit geht, haben wir sonst so geschichtsbewußten Deutschen allzu viele Leerstellen“, orakelte Steinmeier. Dann ein geschichtspolitischer Rundumschlag: das wiedererstandene Berliner Schloß müsse „Erinnerung und Mahnung sein: an Militarismus und Nationalismus und an den deutschen Kolonialismus“. Denn im „kollektiven Gedächtnis“ sei die deutsche Kolonialzeit lange Zeit „entweder glorifiziert worden – oder aber noch häufiger gänzlich vergessen“. Letzteres völlig zu Unrecht, denn: das Unrecht, das Deutsche in der Kolonialzeit begangen hätten, gehe „uns als ganze Gesellschaft etwas an“ – schließlich gebe es auch in der Gegenwart „Rassismus, Diskriminierung, Herabsetzung von vermeintlich Fremden – bis hin zu tätlichen Angriffen und furchtbaren Gewalttaten“.

Die beiden Museen befinden sich im neu eröffneten Humboldt Forum, das im zum Teil wiederaufgebauten Berliner Schloß entstanden ist. An den dort untergebrachten Ausstellungen entzündete sich auch eine Debatte um Raubkunst und die deutsche Kolonialgeschichte. (rk)

Bildquelle: Wikimedia/Kleinschmidt/MSC/CC BY 3.0 de [Bildformat bearbeitet]

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