Würzburger Messerstecher: Viel älter und womöglich Terrorist – den Generalbundesanwalt interessiert es nicht

22. September 2021
Würzburger Messerstecher: Viel älter und womöglich Terrorist – den Generalbundesanwalt interessiert es nicht
Kultur & Gesellschaft
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Würzburg/München. Politiker und Medien demonstrierten wieder einmal viel vorauseilendes Verständnis für einen angeblich Traumatisierten: die Rede ist vom Würzburger Messerstecher, einem Somalier, der am 25. Juni drei Menschen tötete und mehrere weitere teils lebensgefährlich verletzte.

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Nun stellt sich heraus: der Täter ist nicht 24 Jahre, wie unisono behauptet wurde, sondern 32. Das teilte die Münchner Staatsanwaltschaft am Montag mit – und ließ dabei durchblicken, welches Lügengespinst der Somalier um sich aufgebaut hatte.

Er war demnach 2015 erstmals in Deutschland registriert worden. Bei der Einreise habe er 1997 als Geburtsjahr angegeben, sagte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft. Bei einer ärztlichen Untersuchung Mitte Juli habe er dann 1989 angegeben. Daß das bislang kursierende Alter von 24 Jahren nicht stimmt, geht auch aus einer Antwort des bayerischen Innenministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor, die der dpa vorliegt. Darin ist die Rede von „Angaben des Beschuldigten über sein Lebensalter“, die „von den bisherigen Erkenntnissen abweichen“.

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Der Generalbundesanwalt in Karlsruhe hatte den Fall überprüft, weil der Somalier 2008/2009 für die Terrororganisation Al-Shabaab Zivilisten, Journalisten und Polizisten getötet haben soll. Es gab aber keine Ermittlungen, weil konkrete Tatsachen fehlten und man davon ausging, daß der Somalier strafunmündig war. Nach den neuen Erkenntnissen wäre er damals aber schon volljährig gewesen. Der Sprecher der Münchner Generalstaatsanwaltschaft sagte am Montag, man habe dem Generalbundesanwalt die neuen Informationen zum Alter nochmals zur Prüfung vorgelegt. Dieser habe aber am 26. Juli erneut entschieden, kein Verfahren wegen einer möglichen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung einzuleiten. (rk)

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