Baerbock schießt den nächsten Bock: Sieben Meter Meeresanstieg bis 2100

22. September 2021
Baerbock schießt den nächsten Bock: Sieben Meter Meeresanstieg bis 2100
National
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Berlin. Diesmal geht es ausnahmsweise nicht um die zahllosen Plagiate in ihrem Buch, sondern um einen aktuellen Lapsus, den sich Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock im jüngsten „Triell“ am Sonntag leistete. Dort hielt sie ihren beiden Konkurrenten Olaf Scholz und Armin Laschet vor, zu wenig gegen die Klimaerwärmung zu tun, und schloß dann, auch sprachlich wirr, mit dem Satz: „Das heißt, Sie sagen einem Kind, das heute geboren ist, das im Jahr 2100 achtzig Jahre ist, sieben Meter Meeresanstieg.“ (sic)

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Doch diese Aussage ist völlig daneben: nicht einmal pessimistische Szenarien des – durchaus fragwürdigen – „Weltklimarates“ (IPCC) gehen auch nur annähernd von einem solchen Anstieg des Meeresspiegels in den kommenden 79 Jahren aus.

Laut Daten der NASA stieg der Meeresspiegel von 1900 bis 2020 global um etwa 20 Zentimeter. Zwischen 1993 und 2020 lag die jährliche Steigerung relativ stabil bei 3,3 Millimetern. Schon diese Zahlen lassen erkennen: selbst wenn sich der Trend verstärken sollte, wären bis 2100 nur sehr viel bescheidenere Meeresspiegel-Anstiege möglich. Das IPCC geht in einer 2019 veröffentlichten Stellungnahme von zwei Szenarien aus – einem wahrscheinlichen und einem dramatischen. In dem wahrscheinlichen beträgt der Anstieg bis 2100 zwischen 30 und 60 Zentimetern. Die dramatische Projektion („wenn Treibhausgas-Emissionen stark steigen“) prognostiziert 60 bis 110 Zentimeter mehr bis 2100.

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Allerdings beruhen die IPCC-Prognosen für die starke Steigerung auf einer unrealistischen Annahme des CO2-Ausstoßes, für den gut doppelt so viel fossile Stoffe verbrannt werden müßten, wie sie nach heutiger Erkenntnis überhaupt im förderbaren Zustand auf der Erde vorhanden sind. Aber selbst der Maximalwert dieses pessimistischsten und unwahrscheinlichsten IPCC-Szenarios beträgt immer noch nur ein Sechstel dessen, was Baerbock der Öffentlichkeit bis 2100 androht.

Es ist im übrigen beileibe nicht ihr erster völlig fakten- und datenfreier Patzer. In einer Talkshow verkündete sie allen Ernstes, jeder Deutsche stoße pro Jahr „neun Gigatonnen CO2“ aus. Tatsächlich sind es gut 9 Tonnen pro Kopf und Jahr – also eine Milliarde mal weniger. Und in einem Tweet sprach sie später vom „CO2-Verbrauch“ (!), der bei Wohlhabenden höher sei als bei Ärmeren. Bei solchen Fehlleistungen fallen sieben Meter Meeresanstieg auch nicht mehr ins Gewicht. (st)

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