Streit um Illegale im Ärmelkanal: London droht Paris mit Streichung von Geldern

14. September 2021
Streit um Illegale im Ärmelkanal: London droht Paris mit Streichung von Geldern
International
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London/Paris. Zwischen London und Paris herrscht dicke Luft: Großbritannien und Frankreich streiten sich über den Umgang mit Illegalen, die in rauhen Mengen den Ärmelkanal überqueren und nach England wollen. Großbritannien hat jetzt angekündigt, Aufgegriffene in ihren Booten kurzerhand wieder zur französischen Küste zurückzuschicken. Nun hat die britische Innenministerin Priti Patel ihrem französischen Amtskollegen Gérald Darmanin auch noch mit einer Kürzung bereits zugesagter Gelder gedroht, sollte Paris nicht mehr gegen illegale Migration am Ärmelkanal tun.

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Die Ministerin hatte sich am Mittwoch am Rande eines G7-Innenministertreffens mit Darmanin über die Situation am Ärmelkanal ausgetauscht. Dieser hatte daraufhin vor „finanzieller Erpressung“ gewarnt. Erst im Juli hatten beide Seiten ein neues Kooperationsabkommen vereinbart, um die wachsende Zahl der Migranten, die mit kleinen Booten über den Ärmelkanal nach England kommen, in den Griff zu bekommen. London sagte dabei 62,7 Millionen Euro zu, um die französischen Behörden zu unterstützen. Trotzdem bleibt die Zahl der Überquerungsversuche hoch.

Insgesamt erreichten in diesem Jahr laut BBC bereits mehr als 13.000 die englische Küste. Im gesamten Jahr 2020 waren es 8.400 Menschen, die auf diesem Weg nach Großbritannien kamen. (mü)

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