Europas offene Flanken: 83 Prozent mehr Illegale auf der Mittelmeerroute als 2020

9. September 2021
Europas offene Flanken: 83 Prozent mehr Illegale auf der Mittelmeerroute als 2020
International
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Brüssel. Der Migrationsdruck auf die EU-Außengrenze nimmt weiter zu. Laut einem internen Bericht der EU-Kommission lagen die illegalen Einreisen aus der Türkei in die Europäische Union in der ersten Septemberwoche auf dem höchsten Stand seit Anfang März 2020, als die Corona-Krise die internationale Mobilität einschränkte.

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Inzwischen erreichen mehr Migranten aus der Türkei das entfernte Italien als das nahegelegene Griechenland. In diesem Jahr waren es laut dem als vertraulich eingestuften Report bisher 4577 Menschen, die aus der Türkei auf die nur wenige Seekilometer entfernten griechischen Inseln übersetzten oder über die Landgrenze in den südöstlichen EU-Staat zogen. An den italienischen Küsten landeten hingegen 4739 Menschen illegal aus der Türkei.

Hauptroute der illegalen Zuwanderung ist aber nach wie vor der Weg von Nordafrika über das Mittelmeer: Italien verzeichnete in der ersten Septemberwoche laut dem EU-Bericht die meisten Anlandungen seit Juli 2017, nämlich 3236.

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Die Zahlen summieren sich zu einem Panorama der ungebremsten Masseneinwanderung in die EU auf: insgesamt kamen in diesem Jahr schon 39.183 Migranten auf der zentralen Mittelmeerroute an, 83 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und sieben Mal mehr als 2019. In Spanien wurden bisher 20.500 Ankömmlinge gezählt (plus 47 Prozent).

Noch ist die Lage an den EU-Außengrenzen ruhiger als in den Jahren der Migrationskrise rund um 2015. Aber das kann sich ändern. Die Zeichen stehen auf Sturm. (mü)

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