Ernüchternde Einsicht: Fast die Hälfte der Amerikaner hält den Afghanistan-Einsatz für falsch

30. Juli 2021
Ernüchternde Einsicht: Fast die Hälfte der Amerikaner hält den Afghanistan-Einsatz für falsch
International
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Kabul/Washington. Danach ist man immer klüger: fast die Hälfte der US-Bürger, nämlich 47 Prozent, sehen die jahrzehntelange militärische Intervention der USA in Afghanistan inzwischen als Fehler an. Das ermittelte das US-Meinungsforschungsinstitut Gallup.

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Unter den befragten Demokraten sind es demnach sogar 56 Prozent.

Die Demoskopen befragten zwischen 6. und 21. Juli etwa über 1000 Amerikaner. Die Umfrage zur Sinnhaftigkeit des Afghanistan-Einsatzes wird jedes Jahr durchgeführt. Im Jahr 2014 bezeichneten mit 49 Prozent eine Rekordanzahl von US-Amerikanern den Krieg am Hindukusch als einen Fehler.

Die US-Intervention in Afghanistan wurde 2001, nach den Anschlägen vom 11. September, überstürzt vom Zaun gebrochen und soll nach fast 20 Jahren im August offiziell enden. Der politische Effekt der westlichen Intervention, an der sich auch die Bundeswehr mit einem starken Kontingent beteiligte, ist gleich Null. Die Taliban stehen kurz davor, wieder die Kontrolle über das Land zu übernehmen. (mü)

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