USA entsorgen ihre Vergangenheit: Lee-Reiterstandbild in Charlottesville wurde demontiert

20. Juli 2021
USA entsorgen ihre Vergangenheit: Lee-Reiterstandbild in Charlottesville wurde demontiert
International
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Charlottesville/Virginia. In den USA geht die Entsorgung der nationalen Vergangenheit weiter. Knapp vier Jahre nach den Rassenkrawallen von Charlottesville ist dort jetzt das große Reiterstandbild des Südstaaten-Generals Robert E. Lee demontiert worden. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie die Statue mit einem Kran von ihrem Podest gehoben und auf einen Lastwagen geladen wurde. Nach Angaben der Stadt soll die Statue bis zu einer endgültigen Entscheidung über ihre Zukunft erst einmal eingelagert werden (und dürfte so auf unabsehbare Zeit in einem Depot verschwinden).

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Pläne zur Entfernung der Lee-Statue waren im August 2017 Anlaß für Proteste, an denen sich linke Krawalle entzündeten. Der damalige US-Präsident Donald Trump hatte anschließend festgestellt, es habe auf beiden Seiten der Proteste „sehr gute Menschen“ gegeben.

Robert E. Lee führte die Konföderierten im Bürgerkrieg der Südstaaten gegen die Nordstaaten. Er gilt in der rechtskonservativen Szene in den USA als Nationalheld. Neben seinem Monument sollte außerdem eine Statue des Südstaatengenerals Thomas J. Jackson entfernt werden. (mü)

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