Wegen Kritik an öffentlicher Sprachverhunzung: Hamburger CDU wird Opfer des ersten „Gender-Anschlags“

16. Juli 2021
Wegen Kritik an öffentlicher Sprachverhunzung: Hamburger CDU wird Opfer des ersten „Gender-Anschlags“
Kultur & Gesellschaft
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Hamburg. In Hamburg ereignete sich jetzt der erste Gender-Anschlag. Er richtete sich gegen die örtliche CDU-Parteizentrale, nachdem sich der Hamburger Parteichef Christoph Ploß öffentlich gegen eine sogenannte „gendergerechte“ Sprache in staatlichen Institutionen ausgesprochen hatte.

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Die unbekannten Täter, die die Fassade der Hamburger CDU-Parteizentrale mit Parolen und Beschimpfungen besprühten, machten aus ihrer Botschaft kein Hehl: „Ploß Du Sexist“, hieß es dort etwa in schwarzer Farbe im Eingangsbereich.

Der Angegriffene will sich durch die Farbattacke allerdings nicht einschüchtern lassen. Er erklärte: „Solche Einschüchterungsversuche zeigen das radikale Potential einer ideologischen Minderheit, die mit allen Methoden der Gesellschaft ihre identitätspolitischen Vorstellungen aufzwingen will.“ Er, Ploß, wolle aber nichtsdestotrotz „weiter mit guten Argumenten inhaltlich dafür werben, daß in Hamburger Behörden die deutsche Rechtschreibung gilt.“

Die CDU hat Anzeige erstattet und die Staatsschutzabteilung des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen. (st)

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