Der Landeshauptmann als Fremdvogt: Kompatscher will „Kulturkampf“ gegen Impfgegner

14. Juli 2021
Der Landeshauptmann als Fremdvogt: Kompatscher will „Kulturkampf“ gegen Impfgegner
Kultur & Gesellschaft
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Bozen/Rom. Auch die Südtiroler sind offenbar skeptisch gegenüber der Impfkampagne der Regierung in Rom – gerade einmal 48,4 Prozent der Südtiroler, deutlich weniger als die Hälfte, hat sich bislang die erste Impfdosis verabreichen lassen. In ganz Italien sind es 55,7 Prozent der Impfberechtigten.

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Der Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher (Südtiroler Volkspartei) kann das offenbar nicht akzeptieren und macht Impfskeptiker verantwortlich – und unter ihnen wiederum den „Einfluß des deutschsprachigen Raumes“ (dem er selbst angehört). Seine Regierung will jetzt einen regelrechten „Kulturkampf“ gegen die Impf-Dissidenten vom Zaun brechen.

Dazu gehört – nach fragwürdigem italienischen Vorbild – die Impfpflicht für Angestellte im Gesundheitswesen mit systematischer Dienstsuspendierung von Impfverweigerern. Bis letzten Freitag wurden bereits 161 Angestellte vom Dienst suspendiert. Außerdem gibt es Lohnstreichungen für die Suspendierten, wenn für sie keine Arbeitsbereiche ohne Patientenkontakt gefunden werden können.

Anstatt sich mit den eigenen Südtiroler Landsleuten zu solidarisieren, sieht sich Kompatschers Regierung der Autonomen Region Trentino-Südtirol als Vollzugsorgan der italienischen Zentralregierung in Rom – sie setzt mit diesen Maßnahmen das einschlägige Dekret der Regierung vom 1. April um, wonach für Mitarbeiter in Einrichtungen des Gesundheitswesens faktisch eine Impfpflicht gilt.

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Aber es geht noch deutlicher: „Zauderer“ sollen laut Kompatscher nun „überzeugt“ werden, sich rasch impfen zu lassen. Den „ideologisch überzeugten Impfgegnern“ könne man freilich nur schwer beikommen. Außerdem sollen Nicht-Geimpfte offenbar systematisch schikaniert werden, indem das quarantänefreie Reisen nur noch mit Test oder „Grünem Paß“ möglich ist. Und: Kompatscher ist sich auch nicht zu schade, Stimmung gegen Nicht-Geimpfte zu machen – die hohe Quote von Impfverweigerern unter den Angestellten im Gesundheitswesen, ließ er jetzt die FAZ wissen, werde zu Personalengpässen führen. Geimpfte Mitarbeiter müßten mit Urlaubssperren in der Ferienzeit rechnen, weil anders der Betrieb nicht aufrechterhalten werden könnte. Das Betriebsklima in seiner Region verbessert der Landeshauptmann durch solche Ankündigungen sicherlich nicht – und die Impfquote vermutlich auch nicht. (mü)

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3 Comments

  1. Regina Sitter schreibt:

    Wie in D.
    Regierungschefs sind in der Regel Lakeien fremder Mächte.
    In Kriesenzeiten wird es dann sichtbar.

    ‚Weg mit dem Vogeol‘.

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