Corona-Knatsch im bayerischen Kabinett: Söder-Vize beharrt auf Impf-Ablehnung

6. Juli 2021
Corona-Knatsch im bayerischen Kabinett: Söder-Vize beharrt auf Impf-Ablehnung
Kultur & Gesellschaft
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München. Es kommt einer höflichen Ohrfeige gleich: der bayerische Ministerpräsident Söder, in der Corona-Dauerkrise einer der prominentesten Scharfmacher, fragte jetzt in seinem Kabinett nach, wer bereits geimpft sei und wer nicht. Als Nicht-Geimpfter „outete“ sich sein Stellvertreter, der bayerische Wirtschaftsminister und Vorsitzende der Freien Wähler Hubert Aiwanger. Er wurde daraufhin von Söder nochmals im Rahmen einer Pressekonferenz dezent zur Rede gestellt.

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Aiwanger beharrte jedoch auch vor laufenden Kameras darauf, es sei eine private Entscheidung, sich impfen zu lassen oder nicht. Er wolle sich aber die weitere Entwicklung in den nächsten Wochen und Monaten anschauen: grundsätzlich sage er nicht „Nein“ zum Impfen. Aber: „Wir sollten hier nicht sagen: Du agierst falsch, weil du dich hast noch nicht impfen lassen. Es ist eine persönliche Entscheidung, und dabei sollte es bleiben. Wir sollten keinen öffentlichen Druck aufbauen.“

In Sachen Corona geht ein tiefer Riß durch die bayerische Regierungskoalition aus CSU und Freien Wählern. Letztere fordern schon seit längerem die schnellere Öffnung von Gastronomie und Hotellerie und drängen auf die Lockerung der Maskenpflicht an Schulen. Söder hingegen stellt diese Position schon vorausblickend an den Pranger und unterstellt, jeder, der Impfungen und Masken ablehnt, riskiere, daß sich die Situation in den nächsten Monaten wieder verschärft. (rk)

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