Nach Giffey der nächste Fall: Hat auch Baerbock abgeschrieben?

30. Juni 2021
Nach Giffey der nächste Fall: Hat auch Baerbock abgeschrieben?
National
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Berlin/Salzburg. Die bereits wegen diverser Ungenauigkeiten in ihrem Lebenslauf und verspätet gemeldeter Nebeneinkünfte in die Kritik geratene Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock sieht sich jetzt auch noch mit Plagiatsvorwürfen konfrontiert. Der Salzburger Plagiatjäger Stefan Weber wirft Baerbock in einem Blog vor, einige Formulierungen in ihrem vor kurzem erschienenen Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ stammten nicht von ihr.

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„Und wenn man es genau nimmt, handelt es sich auch um mehrere Urheberrechtsverletzungen“, erläutert Weber. Er zählt in seinem Beitrag mehrere Textpassagen auf, zu denen es Parallelen aus anderen Veröffentlichungen gibt – ohne daß Baerbock sie als Zitate ausgewiesen hätte. Als Beispiele führt Weber Beiträge des US-Politikwissenschaftlers Michael T. Klare, der Bundeszentrale für politische Bildung und sogar des „Spiegel“ an.

Bei den Grünen ist man über Webers Kritik nicht erbaut, hält sie sogar für „bösartig“.

Bei den beschriebenen Passagen handle es sich „um allgemein zugängliche Fakten oder bekannte Grüne Positionen“, ließ ein Parteisprecher verlauten. Baerbock ihrerseits ließ einen auf Medienrecht spezialisierten Rechtsanwalt einschalten. Dieser erklärt in einer von der Grünen-Pressestelle verschickten Stellungnahme: „Ich kann nicht im Ansatz eine Urheberrechtsverletzung erkennen, da es sich bei den wenigen in Bezug genommenen Passagen um nichts anderes handelt als um die Wiedergabe allgemein bekannter Fakten sowie politischer Ansichten.“ Auch der Ullstein-Verlag, wo Baerbocks Buch erschienen ist, will „keine Urheberrechtsverletzung erkennen“.

Nachdem erst vor wenigen Wochen die Berliner SPD-Spitzenkandidatin und Familienministerin Franziska Giffey nach anhaltenden Plagiatsvorwürfen ihren Doktortitel zurückgab und von ihrem Ministerposten zurücktrat, ist mit Annalena Baerbock damit eine weitere bundesdeutsche Spitzenpolitikerin in die Schußlinie geraten. (rk)

Bildquelle: Wikimedia/boellstiftung – https://www.flickr.com/photos/44112235@N04/49638476453/Foto: Stephan Röhl/CC BY-SA 2.0

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3 Comments

  1. mupfelman schreibt:

    sie sind nichts,haben nichts,koennen nichts.was bleibt ihnen? ihr heil in lug und betrug zu suchen.

  2. Jürgen Rossel schreibt:

    Diese Dame als Kanzlerkandidatin???
    Möge sich jeder***in sein eigenes Urteil bilden!
    Die ganze Welt nutzt künstliche Intelligenz (KI) nur Deutschland setzt auf
    natürliche Blödheit!

  3. Pingback: Nach Giffey der nächste Fall: Hat auch Baerbock abgeschrieben? – Die Wahrheitspresse

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