Ex-FPÖ-Chef Strache: Der „Great Reset“ ist „keine Theorie, sondern Realität“

30. Juni 2021
Ex-FPÖ-Chef Strache: Der „Great Reset“ ist „keine Theorie, sondern Realität“
Kultur & Gesellschaft
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Wien/Bregenz. Der frühere FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, der im Mai 2019 im Gefolge des sogenannten „Ibiza-Skandals“ von allen Ämtern zurücktrat, hat sich jetzt erstmals seit langem wieder in einem ausführlichen Medieninterview zur Lage geäußert. Er nahm dabei auch ausführlich zum sogenannten „Great Reset“ Stellung, den der langjährige Vorsitzende des Davoser Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, mitten in der Corona-Krise 2020 in einem programmatischen Buch ausrief.

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Für Strache ist es demnach etwa keine Theorie, daß sich lange vor der „Pandemie“ zwei Dutzend Gesundheitsminister der Welt getroffen hatten „für den Fall einer Pandemie und was sie dann gemeinsam beschließen wollen“. Auch der „Great Reset“ sei alles andere als eine Theorie – vielmehr begreife WEF-Gründer Klaus Schwab die „Pandemie“ als große Chance, den Planeten zu verändern – allerdings in eine außerordentlich bedenkliche Richtung: „Nämlich in Richtung eines Transhumanismus und einer kommunistischen Entwicklung, wo die oberen Zehntausend offenbar im Vordergrund stehen und der Rest in den Interessenslagen offenbar nicht mehr diese Wertigkeit haben soll“, sagte Strache dem österreichischen Nachrichtenportal „Vorarlberg Online“.

Die Entwicklung des zurückliegenden Jahres sei auch nichts „Heimliches“ mehr, erklärte der frühere FPÖ-Chef zu Schwabs programmatischem Buch: „Sie brauchen es ja nur zu lesen. Das ist keine Theorie, sondern Realität.“

In der Rückschau bekennt sich Strache auch dazu, Kopf einer Querdenker- oder Widerstands-Bewegung gewesen zu sein. „Deshalb war ich ja vielen ein Dorn im Auge, und deshalb mußte ich ja weg.“ Er habe die Patrioten Europas zusammengeführt. Es sei nötig, daß sich die Konservativen global vernetzen, nicht nur die Linken. „Sonst erleben wir das, was wir heute überall erleben: Wer nicht links ist, wird fertiggemacht.“ (mü)

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3 Comments

  1. Егор schreibt:

    Der ehemalige Bodyguard von Ex-FPO-Chef Heinz-Christian Strache soll in der Spesencausa nicht nur Strache, sondern laut „Kurier“ auch den nunmehrigen Wiener FPO-Obmann Dominik Nepp belastet haben. FPO-Anwalt Christoph Volk wies die Vorwurfe zuruck.

  2. incamas SRL schreibt:

    Die massiven finanziellen Folgen im Zuge der Dauer-Interventionspolitik durch Regierungen und Notenbanken erzeugen einen Scheinwohlstand. Dieser kann sich schnell in Luft auflösen, wenn man bei der Zusammensetzung des Privatvermögens vor allem auf Vermögenswerte setzt, die auf Zahlungsversprechen Dritter basieren (Renten, Versicherungen, Sozialleistungen, Finanzprodukte). Die (Geld)Politik bläht solche Finanzwerte auf und die natürlichen Marktkräfte bringen sie irgendwann zum Einsturz.

  3. Pingback: Ex-FPÖ-Chef Strache: Der „Great Reset“ ist „keine Theorie, sondern Realität“ – Die Wahrheitspresse

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