Fragwürdige Bilderschau: Linzer Museum zeigt Kinder „als erotisches Spielzeug“

5. Juni 2021
Fragwürdige Bilderschau: Linzer Museum zeigt Kinder „als erotisches Spielzeug“
Kultur & Gesellschaft
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Linz. Das ist grenzwertig: eine Ausstellung im Linzer Museum Lentos widmet sich unter dem Titel „Wilde Kindheit“ dem Thema „Kindheit“ vorgeblich in allen seinen Facetten. „170 KünstlerInnen illustrieren, wie übermütig, neugierig, verträumt oder rebellisch Kinder sind, und zeigen, daß sie Freiraum benötigen fürs Träumen und Langeweile, die Grundvoraussetzungen für Kreativität”, heißt es in der Beschreibung der Schau, die noch bis bis zum 5. September zu sehen ist.

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Fragwürdig an der Linzer Bilderschau ist, daß sie Minderjährige auch unter dem Aspekt „Das Kind ein erotisches Spielzeug“ präsentiert – so lautet der Titel eines Vortrags mit Führung, bei der auch Nacktdarstellungen von Kindern gezeigt werden. Auf einigen der gezeigten Kunstwerke sind entkleidete oder komplett nackte Kinder zu sehen.

Daß die Ausstellung so auch Pädophile anziehen könnte und nackte Kinder auch sonst nicht unbedingt ein Thema für eine Vernissage sind, ist für die Museumsleitung offenbar nicht nachvollziehbar, umso mehr hingegen für die Linzer FPÖ. Sie hat sich als einzige politische Partei scharf gegen die Ausstellung positioniert. In einer Presseerklärung monieren die Linzer Freiheitlichen: „Ekelerregende Perversionen, die mit mutmaßlicher Kinderpornografie spielen“, paßten nicht zu einem städtischen Museum, auch nicht „unter dem Deckmantel der Kunst“. Die Schau und der dazugehörige Vortrag („Das Kind ein erotisches Spielzeug“) wirke „auf viele Eltern verstörend und ekelerregend“.

Für den Linzer FPÖ-Vizebürgermeister Markus Hein, selbst zweifacher Familienvater, ist klar: „Eine Ausstellung, die entkleidete Kinder als ‚erotisches Spielzeug‘ zeigt, hat in einem städtischen Museum nichts zu suchen!“

Als besonders skandalös wird bei der Linzer FPÖ empfunden, daß die Schau im Lento mit Steuergeldern finanziert wurde. Vizebürgermeister Hein kündigte Konsequenzen an: „Solange nur Randgruppen bedient werden, wird die FPÖ keiner Subvention für die Museen Linz zustimmen.“ (mü)

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2 Comments

  1. Mark schreibt:

    Ach, jetzt soll Pädophilie auch noch als „Kunst“ deklariert und steuerlich bezuschusst werden. Offensichtlich gehen die perversen Phantasien einiger psychopathischer Figuren ins Uferlose. Es braucht nicht viel, um sich auszurechnen, WER eine solche „kreative Sonderausstellung“ besuchen würde. Die Kinderpornoringe, die neulich aufgeflogen waren, sind bestenfalls die Spitze des Eisbergs. Diese Auswüchse ziehen sich übrigens bis in die sog. „höchsten Kreise,“ an welche die Polizei nicht mehr hinreicht. In einer Sonderausgabe der „Compakt“ wurde berichtet, daß in Österreich ein Oberst der Polizei angeblich „Selbstmord“ beging, der offiziell behauptete Grund wären „Depressionen“ gewesen. Besagter Oberst der Polizei war allerdings einigen organisierten Ringen von Kinderschändern auf der Spur – und diese Spuren führten auch in „Höhere Kreise,“ weshalb er auch „von oben“ ermahnt wurde, seine Ermittlungen nicht mehr weiterzuführen. Akten und Berichte waren plötzlich wie von Zauberhand verschwunden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…??

  2. L. L. schreibt:

    Die Volljährigkeit, die hierzulande mit dem Alter von 18 Jahren erreicht wird, ist eine gesetzte Grenze vom Gesetz her. Doch für Heranwachsende ist diese Grenze fließend. Vladimir Nabokov, der Schriftsteller, der in seinem Roman Lolita mit dieser Grenze spielt, zeigt aber zugleich das gefährliche Machtspiel und die Verletzbarkeit des Mädchens auf. Das Mädchen ist hier aber die Kindfrau und nicht mehr nur Kind.
    Es gibt ja Leute, die Nabokov unterstellen, pädophil gewesen zu sein, was ich nicht zu 100% widerlegen kann. Doch ich vermute, dass er auch die gesellschaftliche Relevanz und den für die Literatur geeigneten Stoff erkannt hat. Er ist vermutlich durch Thomas Manns Texte, in denen Knaben in den Vordergrund gerückt werden, erst auf den Stoff aufmerksam geworden und hat auch ein wenig in der Szene in Frankreich recherchiert. Daher halte ich den Roman Lolita wirklich für Literatur.
    Doch das Motto „Das Kind ein erotisches Spielzeug“ klingt für mich eindeutig pädophil.

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