Wegen „Antisemitismus“: Salzburger Makartsteg heißt jetzt „Marko-Feingold-Steg“

1. Juni 2021
Wegen „Antisemitismus“: Salzburger Makartsteg heißt jetzt „Marko-Feingold-Steg“
Kultur & Gesellschaft
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Salzburg. Ein aktueller Fall von Vergangenheitsbewältigung, diesmal in der Mozartstadt Salzburg. Dort hielt es die Stadtverwaltung für geboten, einen alten Fußgängerübergang über die Salzach umzubenennen.

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Den Steg gibt es seit 1905. Er wurde von Hans Makart errichtet, dem berühmten Maler und Dekorationskünstler der Wiener „Ringstraßenepoche“. Dieser war 1884 verstorben, nach seinem Tod wurde in der Nähe auch der Makartplatz in der rechten Alstadt benannt.

Aber: Makart gilt unter politisch Korrekten auch als „Antisemit“ – was seine künstlerischen und städtebaulichen Verdienste natürlich hinfällig macht. Der Steg mußte umbenannt werden.

Tatsächlich beschloß der Salzburger Stadtsenat schon im September 2020, den bei Touristen und Einheimischen beliebten Fußgängersteg umzubenennen – in Marko-Feingold-Steg. Der neue Namensgeber hat zwar weder für die Kunstgeschichte noch für Salzburg im Speziellen Besonderes geleistet, war aber Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburgs und Holocaust-Überlebender.

Die Umbenennung war im übrigen durchaus umstritten. Die grüne Bürgerliste wies immer wieder darauf hin, daß die Kultusgemeinde und auch die Witwe von Feingold, Hanna, die Neubenennung gar nicht wollten. Doch die Rathausmehrheit setzte sich vor allem dank des Drängens der ÖVP darüber hinweg. Im Rahmen eines Festakts wurde die Umbenennung jetzt offiziell bestätigt. Sie dürfte nur der Auftakt für eine Welle weiterer politisch korrekter Umbenennungen sein – in Salzburg soll es noch sage und schreibe 64 „umstrittene“, weil nach NS-Größen oder NS-Günstlingen benannte Straßen geben. (mü)

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