Sturm im Wasserglas: Österreich streitet über „Islamlandkarte“

1. Juni 2021
Sturm im Wasserglas: Österreich streitet über „Islamlandkarte“
National
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Wien. In Österreich sorgt gerade ein Streit um eine „Islamlandkarte“ für einen Sturm im Wasserglas. Die Karte wurde von der regierungsnahen „Dokumentationsstelle politischer Islam“ erstellt und soll in grafischer und interaktiver Form einen Überblick über muslimische Einrichtungen in Österreich geben, insbesondere über Vereine und Einrichtungen, die dem politischen Islam nahestehen. Dagegen regt sich der Sturm der politisch Korrekten.

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Jetzt distanzierte sich auch die Universität Wien von dem Projekt, indem sie die Verwendung ihres Logos auf der Website untersagte. Zuvor schon hatten sich islamische Organisationen vehement gegen die Landkarte gewandt. Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) unterstellte, das Projekt befeuere „Rassismus“. Selbst die in der Regierung vertretenen Grünen distanzierten sich von dem Projekt.

Projektleiter Ednan Aslan kann die Aufregung hingegen nicht nachvollziehen. Er verweist auf einen bestehenden Vertrag mit der Universität. Das Projekt sei sogar mit dem Rektorat koordiniert worden.

Auch beim österreichischen Integrationsministerium bleibt man einstweilen entspannt und sieht dort insbesondere kein Problem mit der Veröffentlichung der Adressen der aufgeführten Vereine und Institutionen. Aus dem Ministerium verlautete, diese stammten aus dem Vereinsregister, wo man die Adressen ebenfalls problemlos abrufen könne.

Kanzler Kurz (ÖVP) stellte sich unterdessen hinter das Projekt. Bei der Islamkarte handle es sich um ein wissenschaftliches Projekt von anerkannten Professoren. Er sei davon überzeugt, daß dieses einen positiven Beitrag leisten könne und werde. (mü)

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3 Comments

  1. Hartmut Gönns schreibt:

    Es ging um Marx und jemand sagte, das er einem Religionsverbot in anbetracht der Islamisierung zustimmee. Mein erster Gedanke war „Ein Hund dem ein Knochen hingehalten“. Doch dann bemerkte ich, das die Methoden der Linken sich nicht von denen der Nazis unterschieden, sie nennen manches bloß anders und ich will gar nicht von „cancel culture“ anfangen, aber sagen, daß ich mir Spiritualität als Gesprächsthema gern offen halten möchte, mich jedoch frage, ob ein Recht auf Religionsausübung eben nicht auch ohne Tempel und Predigten „frei“ sein könnte?

  2. Quentin Röhm schreibt:

    Mein schlimmstes Vorurteil ist: „Wir bekamen die Ausländer und Migranten scheinbar nur deswegen (‚ins Land geholt‘ und) vorgesetzt -damit wir die Schnautze halten.“

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