„Rassistischer“ Ortsname? Jung-Grüne wollen Negernbötel umbenennen

31. Mai 2021
„Rassistischer“ Ortsname? Jung-Grüne wollen Negernbötel umbenennen
Kultur & Gesellschaft
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Segeberg. Wenn man sonst keine Probleme hat, macht man sich welche: die Grüne Jugend Segeberg in Schleswig-Holstein will jetzt die Umbenennung eines kleinen Ortes. Die Gemeinde „Negernbötel“ steht in ihren Augen unter grobem „Rassismus“-Verdacht. Der Ortsname soll deshalb weg. Er enthalte „das sehr verletzende und rassistische N-Wort“, schrieb der Parteinachwuchs auf Instagram.

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Dabei sind sich sogar die Mitglieder der Jung-Grünen darüber im Klaren, daß der Name der Gemeinde keinen „rassistischen“ Ursprung hat: dieser komme aus dem Plattdeutschen und bedeute so viel wie „Näher zu der Siedlung“, räumen sie ein. Gemeint ist: näher bei Segeberg als der ferner gelegene Ort Fehrenbötel.

Allerdings würden die allermeisten Menschen heutzutage den Ortsnamen „mit dem rassistischen, Jahrhunderte zur Unterdrückung von schwarzen Menschen genutzten, N-Wort“ assoziieren, argumentieren die Grünen-Küken. Plattdeutsch sei „keine sehr weit verbreitete Sprache“, und der Ortsname löse für die meisten Menschen keine Verbindung mit der plattdeutschen Sprache aus. Deshalb soll Negernbötel jetzt in „Nähernbötel“ umbenannt werden.

Bürgermeister Marco Timme erklärte unterdessen, er schätze das politische Engagement der jungen Leute. Es wäre aber besser gewesen, sich an die Gemeindevertretung zu wenden, denn nur dieses Gremium könne den Ortsnamen ändern. Das Thema komme alle paar Jahre wieder hoch, habe ihn schon sein Vorgänger im Amt gewarnt. Diesmal sei es aber „echt schwierig, weil es uns in der Arbeit behindert“, zitiert ihn die dpa. Das Thema sei in der Gemeinde längst diskutiert, und es bestehe kein Wunsch nach Namensänderung. (st)

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Ein Kommentar

  1. Gelbspötter schreibt:

    Wie wäre es denn mit „Narrenkötel“?? Aussagekräftig u n d politisch korrekt.

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