Kanadischer Ökonom: Lockdown-Schäden sind 282mal schlimmer als ihre Vorteile

29. April 2021
Kanadischer Ökonom: Lockdown-Schäden sind 282mal schlimmer als ihre Vorteile
Wirtschaft
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Ottawa. Viele Länder der Welt haben sich vor dem Hintergrund der Corona-„Pandemie“ für harte Maßnahmen entschieden, etwa monatelange Lockdowns. Doch immer mehr Experten halten das für die falsche Lösung. Im Gegenteil führt die strikte Lockdown-Politik ihrer Einschätzung nach zu mehr Schäden als Nutzen.

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Der kanadische Ökonom Douglas W. Allen hat in einer Studie Kosten und Nutzen der Lockdowns untersucht. Sein Ergebnis: Lockdowns kosten ungleich mehr Lebensjahre, als sie retten. Auch führende deutsche Ökonomen geben ihm Recht.

Allen ist Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Simon Fraser University in British Columbia. In seiner aktuellen Analyse unter dem Titel „Covid Lockdown: Kosten und Nutzen. Eine kritische Bewertung der Literatur“ präsentiert er jetzt ein ernüchterndes Ergebnis, das einer schallenden Ohrfeige für Lauterbach, Söder und Co. gleichkommt. Er hat errechnet, daß die positiven Effekte des Lockdowns überschätzt und die dramatischen Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft als zu gering eingestuft wurden.

Dafür hat er 80 wissenschaftliche Studien zu Covid-19 untersucht und kommt in seiner Metastudie zu dem Schluß: viele Forschungsarbeiten beruhen auf falschen Annahmen. Der gravierendste Fehler ist dabei, daß zahlreiche Wissenschaftler in ihren Berechnungen einen wichtigen Effekt vernachlässigten: das Verhalten der Menschen. So glaubt Allen die tatsächlichen Auswirkungen von Ausgangssperren nachweisen zu können. Er hat die verschiedenen Varianten von Ausgangsperren in den USA verglichen und kommt zu dem Schluß, daß sie allesamt nur eine geringe Auswirkung auf die Übertragungsraten von Covid-19 hatten.

Auch in Deutschland sei die Verbreitungsrate des Virus, der sogenannte R-Wert, gesunken, noch ehe Ausgangssperren verhängt wurden.

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Auch würden die erwarteten Todeszahlen ohne Lockdown überschätzt, so daß drastische Einschränkungen alternativlos erschienen. Auch die Kosten des Lockdowns würden laut Allens Analyse in vielen Modellen unterschätzt. Gravierende Bildungsausfälle, Schulschließungen, zunehmende soziale und gesellschaftliche Probleme würden in vielen Berechnungen nicht berücksichtigt. Seinen eigenen Berechnungen zufolge hätten die Lockdowns in Kanada zwar 22.333 Jahre Lebenszeit gerettet. Demgegenüber stünden aber im schlimmsten Fall 6,3 Millionen Jahre an Lebenszeit, die durch die verschiedenen Auswirkungen der Lockdowns vernichtet worden seien.

Basierend auf dieser Berechnung sind die langfristigen gesellschaftlichen Schäden von Lockdowns 282-mal schlimmer als ihre Vorteile. Allen schreibt dazu: „Das heißt, es ist möglich, daß der Lockdown als einer der größten politischen Mißerfolge in Friedenszeiten in die Geschichte Kanadas eingehen wird.“ (mü)

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