Video-Aktion „Allesdichtmachen“: Künstler-Protest gegen Corona-Politik schlägt hohe Wellen

26. April 2021
Video-Aktion „Allesdichtmachen“: Künstler-Protest gegen Corona-Politik schlägt hohe Wellen
Kultur & Gesellschaft
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Berlin. Über 50 prominente Schauspielerinnen und Schauspieler haben in einer koordinierten Video-Aktion die Corona-Politik der Bundesregierung kritisiert –zeitgleich mit der Verabschiedung des verschärften „Infektionsschutzgesetzes“. Unter dem Hashtag „#allesdichtmachen“ verbreiteten Künstler wie Ulrich Tukur, Volker Bruch, Meret Becker, Ulrike Folkerts, Richy Müller oder Jan Josef Liefers am Donnerstag bei Instagram und auf der Videoplattform Youtube gleichzeitig ironisch-satirische Clips mit persönlichen Statements.

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In den Videos thematisierten die Schauspieler verschiedene Aspekte des Kampfs gegen die „Pandemie“: Liefers bedankt sich in seinem Clip etwa mit ironischem Unterton „bei allen Medien unseres Landes, die seit über einem Jahr unermüdlich verantwortungsvoll und mit klarer Haltung dafür sorgen, daß der Alarm genau da bleibt, wo er hingehört, nämlich ganz, ganz oben.“

Richy Müller atmet in seinem Clip abwechselnd in zwei Tüten und kommentiert ironisch: „Wenn jeder die Zwei-Tüten-Atmung benutzen würde, hätten wir schon längst keinen Lockdown mehr. Also bleiben Sie gesund und unterstützen Sie die Corona-Maßnahmen.“

In den sozialen Netzwerken schlug die Aktion erhebliche Wellen. Während die Künstler-Videos innerhalb weniger Stunden zehntausende Male aufgerufen wurden, gab es auch prominenten Zuspruch, so etwa vom früheren Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, der die Aktion auf Twitter „großartig“ nannte. Der Hamburger Virologe Jonas Schmidt-Chanasit sprach von einem „Meisterwerk“, das „uns sehr nachdenklich machen“ sollte. Selbst Unions-Kanzlerkandidat und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet nahm die Aktion in Schutz und erklärte, es müsse möglich sein, in der Corona-Diskussion auch abweichende Meinungen zu äußern.

Andere zeigten sich weniger tolerant. Der WDR-Rundfunkrat forderte in einer – inzwischen wieder gelöschten – Stellungnahme, Teilnehmer an der Video-Aktion sollten keine Schauspieleraufträge mehr erhalten. Die Schwester des Schauspielers Ben Becker, der ebenfalls einen Videoclip beigesteuert hatte, soll sogar Morddrohungen erhalten haben. Einige der rund 50 Künstler haben sich inzwischen wieder von ihrer Teilnahme an der Aktion distanziert, entschuldigten oder distanzierten sich mit Nachdruck von „rechts“. Andere wie der Schauspieler Jan-Josef Liefers hingegen verteidigten die Aktion und betonten auf Nachfrage, es gehe dabei auch um die Rolle der Medien, mehr Transparenz der Corona-Maßnahmen und mehr Ausgewogenheit der Berichterstattung. (rk)

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