Polen-Präsident Morawietzki als US-Sprechpuppe: Nord Stream 2 ist „eine Wunde in Europa“

25. April 2021
Polen-Präsident Morawietzki als US-Sprechpuppe: Nord Stream 2 ist „eine Wunde in Europa“
Wirtschaft
3

Warschau. Nach monatelangen amerikanischen Störversuchen interveniert jetzt der polnische US-Vasall erneut gegen das russisch-deutsche Pipeline-Projekt Nord Stream 2, das kurz vor der Vollendung steht. Der polnische Ministerpräsident Morawiecki hat Deutschland aufgerufen, auf die Umsetzung des Projekts zum Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 zu verzichten – aus Gründen der „europäischen Solidarität“.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Nach einem Treffen mit dem slowenischen Ministerpräsidenten Jansa am Donnerstag in Warschau wurde Morawiecki melodramatisch: „Im Streit mit einigen Staaten muß ein Element hervorgehoben werden, das schon immer eine Wunde in Europa gewesen ist und ein Thema bleibt, welches in der Weise gelöst werden muß, daß die europäische Solidarität nicht zu Schaden kommt. Das ist Nord Stream 2.“

Mit Blick auf jüngste Merkel-Äußerungen fuhr der polnische Staatschef dann fort: „Es werden Stimmen aus Deutschland laut, daß es keinen Unterschied gebe zwischen einem Gasmolekül, das durch Nord Stream 1 und dem, das über Nord Stream 2 oder aber über Weißrußland, Polen oder die Türkei transportiert wird. (…) Es gibt aber einen riesigen Unterschied. Und zwar nicht in Bezug auf die chemische Zusammensetzung, sondern es gibt einen politischen, einen gesellschaftlichen Unterschied, einen Unterschied für die Sicherheit Europas.“

Als deutsch-russisches Projekt destabilisiere Nord Stream 2 Europa und setze das Sicherheitsniveau Europas herab. „Wir appellieren vor allem an Deutschland, auf das Projekt zu verzichten und damit aufzuhören, Einfluß auf die faktische Destabilisierung in diesem Teil Europas auszuüben. Dies könnte für die EU, ja für viele Länder unserer Region sehr gefährlich sein. Deshalb rufen wir zu einer Solidarität auf dieser Ebene auf“, forderte Morawietzki.

Die Bundesregierung hält bislang unerachtet des Drucks der USA und ihrer Vasallen an Nord Stream 2 fest. (mü)

Bildquelle: Wikimedia/Government.ru/CC-BY 4.0

Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

Wer für die Krise gewappnet sein will, findet hier Informations- und Ausrüstungsmaterial:

https://netzladen.lesenundschenken.de/krisenbereit/

 1,176 Leser gesamt

Jetzt teilen:

3 Comments

  1. Anton G schreibt:

    Zur Abwechslung mal was Positives aus Berlin. Tja, hier können unseren guten polnischen Freunde nicht die Hand aufhalten, und das geht gar nicht…..

  2. Ali Baba schreibt:

    US-Sprechpuppe:….SOLCHE SPRECHPUPPEN WIE MORAWIECKI GIBT ES DIE GANZE MENGE IN VERSCHIEDENEN REGIERUNGEN IN DER WELT. ER IST NICHT DER EINZIGE…UND NICHT DER LETZTE.

  3. Bernd Sydow schreibt:

    Es wäre absolut irrsinnig, würde Deutschland auf das russisch-deutsche Gemeinschaftsprojekt Nord Stream 2, welches kurz vor der Fertigstellung steht und etliche Milliarden Euro verschlungen hat, verzichten. Deutschland hat wiederholt erläutert, weswegen Nord Stream 2 im eigenen nationalen Interesse liegt und unverzichtbar ist. Damit hat unsere Republik alles gesagt, was es aus ihrer Sicht dazu zu sagen gibt. Auf das lächerliche polnische Argument einer „europäischen Solidarität“ braucht Deutschland nicht einzugehen!

    Für mich ist es sonnenklar, daß die USA ihren Vasall Polen zu diesen Äußerungen aufgehetzt haben, zumal selbige erkennen, daß sie mit ihren Sanktionsdrohungen sowie mit ihrem nicht minder lächerlichen Argument, mit Nord Stream 2 würde Deutschland sich von der Russischen Föderation abhängig machen, keinen Erfolg haben (Natürlich wäre den USA lieber, daß Deutschland weiterhin ihr umweltschädliches und teureres Fracking-Gas kaufen).

    Vielleicht sollte die deutsche Regierung an die USA und jene europäische Staaten, die Nord Stream 2 ablehnen, eine „SMS“ versenden:
    „Nord Stream 2 wird fertiggestellt und in Betrieb genommen, und damit basta!“

Schreibe einen Kommentar

Die maximale Zeichenanzahl bei Kommentaren ist auf 2000 begrenzt.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.