Provokation in Budapester Stadtteil: Black Lives Matter-Statue findet wenig Gegenliebe

6. April 2021
Provokation in Budapester Stadtteil: Black Lives Matter-Statue findet wenig Gegenliebe
International
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Budapest. Ungarn tickt anders. Während es den Westeuropäern offenbar nicht schnell genug mt ihrer eigenen Abschaffung gehen kann, hält Ungarn unter Präsident Orbán strikt an der eigenen nationalen Identität fest. Sogenannte „europäische“ Werte wie Multikulti, Minderheiten- und Schwulenkult haben in Ungarn keinen leichten Stand.

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Man weiß deshalb auch nicht, was die Bürgermeisterin des Budapester Stadtteils Ferencváros, Krisztina Baranyi, dazu veranlaßte, grünes Licht für die Aufstellung einer „Black Lives Matter“-Statue in ihrem Stadtviertel zu geben. Die eigenwillige Schöpfung von Péter Szalay zeigt eine regenbogenfarbene US-Freiheitsstatue mit geballter Faust auf den Knien – die seit letztem Sommer weltweit bekannt gewordene Geste der BLM-Aktivisten. Am letzten Donnerstag nun war die Statue, die im August 2020 den ersten Preis einer Ausschreibung gewonnen hatte, auf dem Ferenc-Platz in Ferencváros aufgestellt worden – aber schon im Vorfeld hatte es Proteste und Ankündigungen gegeben, sie werde nicht lange stehenbleiben.

So erklärte der rechte Kolumnist Zsolt Bayer noch am Tag der Aufstellung, er wolle die Statue am nächsten Tag wieder abreißen. Dazu fand Bayer jedoch keine Gelegenheit mehr, weil ihm noch am Donnerstag gleich mehrere Aktivisten zuvorkamen. Zunächst verdeckten Mitglieder der rechten Mi-Hazank-Bewegung („Unser-Heimatland-Bewegung“) die Statue mit einer Barrikade, die von einem Kreuz überragt wurde – die Aktivisten erklärten dazu, „die Statue [verstoße] gegen alle europäischen, christlichen, weißen und heterosexuellen Werte“.

Wenige Stunden später kam es dann zu einem Farbanschlag, hierauf rissen Mitglieder einer anderen rechten Bewegung die Statue komplett von ihrem Sockel. Ihr Anführer ging zu einem Polizisten in der Nähe und stellte sich. (mü)

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2 Comments

  1. Bernd Sydow schreibt:

    Was hat sich die Budapester Bezirksbürgermeisterin Krisztina Baranyi eigentlich dabei gedacht, diese scheußliche Statue einer verunstalteten US-Freiheitsstatur auf diesem öffentlichen Platz aufstellen zu lassen? Eine solche gehört wegen der Bemalung in den Regenbogenfarben der Schwulenbewegung in ein Schwulen-Museum – falls es so eins geben sollte -, nicht aber in den öffentlichen Raum! Einen Bezug zur „Black-Lives-Matter“-Bewegung kann ich zudem nur in der knienden Position und der in die Höhe gestreckten Faust – ich nehme an, daß es eine ist – der Statue erkennen.

    In heutiger Zeit, in der quasi Müll zu Kunst erhoben wird, braucht man sich über nichts mehr zu wundern. Und so dürfte der Erschaffer dieses „Kunstwerks“ selbiges als eine Hommage an den (verkommenen) westlichen Zeitgeist sehen. Es ist patriotischen Budapester Bürgern zu danken, daß dieser Schandfleck nun weg ist!

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