Tübinger OB Palmer: Corona-Restriktionen könnten zur „Kernschmelze in der Gesellschaft“ führen

1. April 2021
Tübinger OB Palmer: Corona-Restriktionen könnten zur „Kernschmelze in der Gesellschaft“ führen
Kultur & Gesellschaft
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Tübingen. Der Tübinger Grünen-Oberbürgermeister Boris Palmer befürchtet schwere soziale Folgen, wenn die Politik zur Corona-Bekämpfung weiter auf Lockdowns und Kontaktbeschränkungen setzt. Der „Bild“-Zeitung gegenüber warnte er nachgerade vor einer „Kernschmelze in unserer Gesellschaft“.

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Weiter sagte Palmer: „Wir fahren in Deutschland seit einem Jahr eine Strategie, die nicht differenziert, die immer alle Kontakte beschränken will und damit meistens die Falschen trifft“, so Palmer. „Denn 99 Prozent der Menschen sind nicht infiziert.“

Allerdings setzt auch Palmer auf Überwachung und Kontrolle. „Laßt uns durch Tests und Kontaktverfolgung sicherstellen, daß die Infizierten andere möglichst nicht anstecken“, sagte er der „Bild“-Zeitung. Im Gegenzug sollte es möglichst wenige allgemeine Kontaktbeschränkungen geben, „weil die so massive Auswirkungen auf das Leben der Menschen haben und zu einer so großen Ermüdungserscheinung führen, daß eine Kernschmelze in unserer Gesellschaft nicht mehr ausgeschlossen werden kann“.

Das sogenannte „Tübinger Modell“ setzt auf eine örtliche Variante des digitalen Impfpasses – ein Armband, das die Bürger nach Tests an einer der städtischen Teststationen  erhalten und das ihnen kurzfristig wieder den Besuch von Geschäften, Museen und Restaurants erlaubt. (st)

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2 Comments

  1. Bernd Sydow schreibt:

    Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) ist unverkennbar ein Stachel im Fleisch seiner Partei. Unter dem Begriff „Kernschmelze in einem Atomreaktor“ (bei Ausfall der Kühlung) kann ich mir was vorstellen, unter einer „Kernschmelze in unserer Gesellschaft“ (Palmer) – ehrlich gesagt – jedoch nicht.

    Längst haben die Corona-Zwangsmaßnahmen unserer Regierenden einen kaum mehr gutzumachenden Schaden angerichtet. Die Lockdowns haben unzählige Geschäfte und Kleinunternehmen an den Rand des Ruins gebracht, zahlreiche Existenzen sind vernichtet. Die Kontaktbeschränkungen haben bereits – insbesondere bei Kindern und labilen Menschen – zu gravierenden seelischen Störungen geführt. Durch Schul- und Kita-Schließungen ist die Entwicklung eines gesunden Sozialverhaltens bei Kindern kaum möglich, „Unterricht“ zu Hause kann Präsens-Unterricht in der Schulklasse zudem nicht ersetzen! Und trotz der Möglichkeit, sich impfen zu lassen, ist kein Licht am Ende des Corona-Pandemie-Tunnels zu erkennen.

    Soll das ewig so weitergehen? Was ist, wenn sich herausstellt, daß die in Deutschland zugelassenen Impfstoffe wegen neuer deutlich gefährlicherer Virus-Mutanten weitgehend wirkungslos sind? Schon jetzt gleicht das öffentliche Leben mancherorts einem Alptraum. Ich fühle mich erinnert an Aldous Huxleys beklemmenden Zukunftsroman „Schöne neue Welt“. Kurzbeschreibung:
    „Dieser Roman der Zukunft beschreibt die Welt einer perfekten Wohlstandsgesellschaft, in der Elend, Krankheit und Not auf Kosten der Humanität (Mitmenschlichkeit) überwunden sind“. Wer mag in dieser herzlosen und „eiskalten“ Welt denn leben wollen? Ich zumindest will das nicht! !

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