Nach US-Luftangriffen: Rußland und Syrien protestieren gegen völkerrechtswidrige US-Politik

4. März 2021
Nach US-Luftangriffen: Rußland und Syrien protestieren gegen völkerrechtswidrige US-Politik
International
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Moskau/Damaskus. Nach den jüngsten US-Luftangriffen auf vom Iran unterstützte Milizen in Syrien haben Moskau und Damaskus in einer gemeinsamen Erklärung dagegen protestiert und den USA dabei dauch die anhaltende völkerrechtswidrige Besetzung syrischen Territoriums vorgeworfen.

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„Die USA fliegen Luftangriffe gegen das Territorium des souveränen syrischen Staates und besetzen sein Territorium weiterhin illegal. Gleichzeitig gibt es nicht einmal einen Hinweis auf die Wiederherstellung eines sicheren und würdigen friedlichen Lebens in den von ihnen kontrollierten Regionen des Landes“, heißt es wörtlich in der Erklärung des Chefs des Koordinationszentrums für die Rückkehr von Flüchtlingen, Michail Misintsew, und des syrischen Ministers für örtliche Verwaltung und Umwelt, Hussein Makhlouf.

Unter den Bedingungen der Coronavirus-Pandemie treibe Washington eine „unmenschliche Sanktionspolitik“ gegen das syrische Volk. Die USA setzten außerdem die Länder mit der größten Anzahl syrischer Flüchtlinge unter Druck, um die Geflüchteten mit einer schwierigen innenpolitischen und wirtschaftlichen Lage in ihrer Heimat und zahlreichen Problemen nach ihrer Rückkehr einzuschüchtern, hieß es weiter.

Rußland und Syrien setzten hingegen ihre Anstrengungen fort, um das friedliche Leben im Land wiederherzustellen und den syrischen Bürgern eine sichere Rückkehr zu gewährleisten. Offiziellen Angaben zufolge kamen bereits mehr als 2,2 Millionen Syrer in ihre Heimat zurück.

Die Bundesregierung hat den US-Angriff unterdessen auf einer Pressekonferenz verteidigt und dabei eins zu eins die Position des Pentagon vertreten. Es habe sich um einen Akt der „Selbstverteidigung“ gehandelt, suggerierten Sprecher des Auswärtigen Amtes. (mü)

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2 Kommentare

  1. Spionageabwehr sagt:

    Viel gravierender:
    Besatzungsmacht USA zwingt Deutschland zur Entsendung einer Fregatte
    ins Südchinesische Meer

    Absicht ist klar:
    Die bankrotten USA säen Zwietracht
    zwischen Deutschland und China.

    China will uns gegen die Besatzer helfen.
    Wenn wir uns wieder auf solche idiotischen Aktionen einlassen:
    Dann könnte der Wille zum Unwillen werden.

    Die transatlantische FAZ jubelt darüber schon jetzt.

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