ZUERST!-Hintergrund: So wurde Chinas Corona-Politik in Deutschland umgesetzt

25. Februar 2021
ZUERST!-Hintergrund: So wurde Chinas Corona-Politik in Deutschland umgesetzt
Kultur & Gesellschaft
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Berlin/Lausanne. Es gibt Dinge, die gibt es überhaupt nicht. Die Horrorszenario-Auftragsarbeit, die das Bundesinnenministerium im März 2020 bei Wissenschaftlern „bestellte“, um damit drakonische Corona-Einschränkungen begründen zu können, ist so ein Fall. Aber noch unglaublicher ist, wer die bestellte Horrorgeschichte schlußendlich schrieb: ein österreichischer Mao- und China-Fan, der eigentlich Sprachprüfer ist und an der Universität von Lausanne arbeitet, der 52jährige Otto Kölbl.

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Aber: Kölbl hatte weder mit Viren noch mit Medizin jemals etwas zu tun, war aber eine Zeitlang als Forscher in und für China tätig – indem er für westliche Institutionen über die chinesische Politik berichtete und den autoritären chinesischen Regierungsstil dabei ausdrücklich für gut befand.

Anfang März 2020 fertigte er zusammen mit einem Kollegen, dem Politikwissenschaftler Maximilian Mayer, der ebenfalls eine Zeitlang in China lebte, eine Fleißarbeit unter dem vielsagenden Titel „Von Wuhan lernen“ an und pries darin die drakonische Eindämmungspolitik der Chinesen. Das Opus lancierten die beiden an österreichische und deutsche Regierungskreise sowie an Schweizer epidemiologische Institute.

Tatsächlich meldete sich nach wenigen Wochen das Bundesinnenministerium bei Kölbl und Mayer und berief die beiden – ohne jeden weiteren Qualifikationsnachweis – in Seehofers Expertengruppe, die über die Corona-Bekämpfung in Deutschland befinden sollte. Weil Kölbl als völlig Fachfremder dem Ministerium gegenüber mit akademischen Würden aufgehübscht werden mußte, fragte ein Staatssekretär des Bundesinnenministeriums bei der Universität Lausanne nach und bat darum, daß Kölbl auch weiterhin die E-Mail-Adresse der Universität benutzen durfte – weil er „mit seinen wissenschaftlichen Erfahrungen“ in Berlin bereits einen wichtigen Beitrag habe leisten können. Die Schweizer hielten diese Anfrage zunächst schlichtweg für ein Fake.

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Zu diesem Zeitpunkt kursierte Kölbls und Mayers Horror-Studie längst in Seehofers Ministerium und wurde dort als offizielle Linie herumgereicht. Jene Studie, die schon damals zu trauriger Berühmtheit gelangt ist, weil ihre – bis vor kurzem unbekannten Autoren – darin eiskalt empfahlen, gezielt auf den Faktor Angst zu setzen und zum Beispiel Kindern einzureden, sie könnten den qualvollen Erstickungstod ihrer Eltern verschulden.

Im Bundesinnenministerium – das ist der eigentliche Skandal – äußerte offenbar niemand Zweifel an Kölbls fachlicher Qualifikation oder an den drakonischen Maßnahmen, die er in seinem Papier vorschlug. So lernte Deutschland dank Innenminister Seehofer von Wuhan und dem chinesischen Polizeistaat. (rk)

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2 Comments

  1. Spionageabwehr schreibt:

    China ist unser wichtigster Verbündeter
    Es wird von den USA mit Krieg bedroht
    wie wir 1914 und 1939

    Und es spricht nichts dagegen, von China zu lernen.
    Und wir haben noch Glück:
    Mal angenommen, es gäbe keine Biowaffe und keine Ausgangssperre.
    Dann würde die Besatzungsmachtsmacht USA ihre Migrationswaffe
    wieder mit voller Wucht auf uns loslassen!

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